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Geschichte des ehemaligen Stiftes und der Landschaft St. Gallen unter den zween letzten Fürstäbten von St. Gallen, besonders während den Jahren der helvetischen Revolution bis zur Aufhebung des Stiftes / von Franz Weidmann, gewesenem Mitglied des aufgehobenen Stiftes St. Gallen und vormaligem Bibliothekar an der kathol. Kantonal-Bibliothek in St. Gallen
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212
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Schon in Bologna empfieng ihn der velegsw »xos-loliea, NonsiZnore <?»^krnrMr, und der Kardinal-Erzbischofmit außerordentlicher Höflichkeit. Auf der Post vonSan-Lorenzo sagte ihm der Erzbischof von Corfu/ daß manihn mit Sehnsucht in Rom erwarte. Beim Eintritt in Vi-terbo sagte ihm die Thorwache: geschwind solle er sich zumveieAsto sxoswlioo verfügen / weil dieser seit mehrern Tagennur auf ihn gepaßt habe. Dieser Prälat gab ihm ein Schrei-ben von UZre. Sekretär des Pabstes, der alles bei

demselben vermag und der innigste Freund des Fürsten ist.In diesem Schreiben sagt er habe ihm aus Befehl

des hl. Vaters LaS Quartier (es besteht auS 4 prächtig möb-litten Zimmern, welche der Pabst als ehemaliger Kardinalselbst inne hatte) in dem Kloster San-Callisto schon zuberei-tet, und daß der hl. Vater wünsche, ihn recht bald zusehen und zu sprechen," u. s. w.

Als der Fürst in Rom angekommen, wurde er wegenden Fatiguen der Reise 7 Tage krank, während welcher derPabst obgedachten zu ihm schickte und obige Wünscheaufs neue äußern ließ. Er hatte nachgehends, zum Erstau-nen der Großen in Rom, eine mehr als gnädige Audienzüber eine Stunde, nach welcher ihn der Pabst bei der Handfassend, mehrere Schritte zurückbegleitete. Vor der Thüre draus-sen empfing ihn der und führte ihn zur Ta-fel der wo er in Gegenwart des ckr

Tio/na Vorsitz nehmen mußte. Ich kann nichts mehr sagen,alS daß der Fürst auf das Kloster und hin ar-

beitet und mich entsetzlich nöthiget, die dortige Lage und Ge-sinnungen auszuspüren. Wissen Sie etwas, so lassen Sie es mirdoch durch sichere Wege kund thun. In Eile. TVoeus « manre."95. Schreiben des Fürstabts Pankraz an B. G., ent-haltend die Relation über seincSchri,tteundBenehmen im Iahr 1814.

Tit.

Eine wahre Freuhe war cS für mich, nach Verfluß s»