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geleistet werden können, oder etwas weit Besseres? Wahrlich,i. Geistliche in einem Kranken- oder Jnvalidenhanse für Prie-
r ster würden mit mehr Andacht die Messen und Gebete für
- l Abgestorbene verrichtet haben/ alö es jetzt gemeiniglich ge-ll schieht. Solche Tage von Jahrzcitcn sind gewöhnlich für
- Geistliche/ die auö der Nachbarschaft dazu berufen werden/
t Tage deS Frohsinnes und der Erholung/ an denen die höhere
- Weihe des Geistes zum Göttlichen und Ewigen etwas Seltenesoder nur von kurzer Dauer ist. Hätte nicht der letzte Abt
- von St. Gallen durch Gründung irgend einer wohlthätigen
- Anstalt für die Menschheit sich eben so unsterblich machen
» können/ als der erste/ St. Othmar mit Namen/ der
c neben seinem Kloster einen Spital für Arme und Kranke
. errichtet/ und diese oft selbst verpflegt hat ? Glänzen würde er
> auf immer als Vater und Freund deö St. Gallischen Volkes in
, dessen Annalen / und späte Geschlechter würden feinen Namen,! mit Ehrfurcht ausgesprochen habe»/ während er nun bloßim dumpfen Choralgcsange ernst und düster verhallet.
Seinen Verwandten/ obwohl einige dürftig wäre»/hinterließ Abt Pankraz von seinem Jahrgchalte undMeubeln nichts; die Verwaltungen der Kirchen vonLichtensteig/ Wyl u. s. w. fanden cS aber nach seinemTode für billig/ ihnen aus dem vorgefundenen Gelde undauö dem Erlös der zwei goldenen Ketten des Ritterordensvon der Verkündigung Mariä/ äs Loth an Gewicht/eine Gabe zu reichen. Auch feine Mitbrüder giengen imTestamente leer aus; dagegen verordnete er drei Brustkreuzemit Steinen und zwei Ringe/ die alle der Abtei St. Gallengehörten / dahin zurück / im Falle daselbst ein Abt oder Bischofentstehen würde. Großmüthig bedachte er daS reiche KlosterMuri. Seit der Zurückkunft vom Wiencrkongresse lebte AbtPankraz drei Jahre lang in dem Pfarrhause zu Arth/ imKanton Schwyz/ bei einem seiner Mitbrüder und spendetewohlthätig 1817 unter die dortigen Armen 1000 fl. Von dawanderte er nach dem Kloster Muri/ wo ihm in frommer
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