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Kirche und flehten das Amt («olLcium») und die Hülfe desobersten Hirten Aller an.
Allein weil eS vor den Augen D. H. so gefiel/ daß wir vonnun an alle Untersuchung aufgebe«/ so schien uns sogleich Ge-horsam besser als Opfer/ und wir sammeln unsere bangen Her-zen zum Stillschweigen und zur Ruhe/ und trauern zwar überdie Lage unseres ehemals sehr blühenden KlosterS/ trösten«nS aber zugleich mit dem Gedanken/ daß wir das/ waSunsere Pflichten erforderten/ treu geleistet haben/ und daß/obschon der Erfolg unsern Unternehmungen nicht entsprochenhat / weder das Gewissen etwas befürchtet/ was uns mit Rechtkann vorgeworfen werden/ noch unsere Nachkommen etwasfinden werden.
Dich aber/ Heiligster Vater! bitten wir abermals mitgrößter Demuth / daß deine Güte darüber nicht zürne / daß wiruns unterstanden haben/ mit unserm Schreiben zu DeinerHeiligkeit zu treten. Wir/ die wir Greise von Jahren unddem Grabe nahe find/ auch bald vor dem strengen Richtererscheinen werden / hätten dieses nie gewagt/ wenn wir nichtdurch die wichtigsten Gründe dazu bewogen worden wären.
Wir empfehlen daher das Wohl dieses unsers KlosterSeinzig dem göttlichen Schutze und dann auch der VorsichtD. H. / und flehen mit höchster und tiefster Bitte («summisxreoikus») darum/ daß Sie mit eben der Vorsichtgernhe zu verhindern/ daß dies unser Stillschweigen für dieZukunft nachtheilig sei / und daß Sie zum Troste unsererBetrübniß uns gnädigst den apostolischen Segen ertheilen möge.
Im Kloster St. Gallen, 7.Okt. 1786.
Dero Heiligkeit
wahre und demüthigste Diener/k'. Anselm.lss. Benedikt.lss. Tutilo.
u. Auszug aus dem Schreiben des Fürstabtes vonPfäfers, den 26. Herbftmonat 1786.
Hochwürdige Herren ^onü'str^!
Leicht werden Sie sich vorstellen / daß bei diesem Anlaß