wurden. Im Hornung wurden auS den innern KantonenTruppen nach Bern geschickt/ die daselbst sollten gefangenwerde»/ und für die Anuahme der Konstitution alö Geißelin den Händen der FranMn bleiben. Allein eS geschah nicht-
Unterdessen kapitulirtedoch Bern/ Freiburg undSo-lothurn. Basel fiel ab. Zürich war zertheilt/ St. Gal-len gegen seinen Fürsten aufrührerisch/ die March im Kan-ton Schwyz rebellisch re.
Unterdessen ließen sich die übrigen Kantone nicht er-schrecken. Die zwei Städte Luzern und Zug alleinwaren fränkisch gesinnt/ das übrige Volk aber verbandsteh durch heilige Eide wider die Konstitution. Die Truppen/um die Kriegsmacht der Kantone zu zertheilen/ wurden wie- ^der aufgehoben/ wider Luzern zum Scheine geführt/ woeine falsche Kapitulation zu Stande kam. Ein Theil gieng ^auf den Brünig hin, um die Vereinigung der Häßler,-Emmenthaler und Entlebucher mit den Unterwald-nern uud übrigen Luzernern zu bewirken.
Unterdessen gewann Schauen bürg Zeit/ Truppen nochZürich/ und von da auS nach Richterschweil und i»die Gegenden von Rapperschweil zu bringen. Am llo. April >geschah die erste Schlacht an beiden Seiten des Zürich sces. ,Die von der Napperschweiler Seite dauerte nicht lange/ !die aber von der Rieh tersch weiler Seite dauerte von8 bis 1 Uhr Nachmittag. Einige Glarner und die Ein-siedler fochten und erlegten nebst wichtigen Offiziers gegen600 Feinde. Sie die Einsiedler behaupteten ihre Postenuud zogen von allen verlassen zwei Stunden nach der Schlachtvom Schlachtfclde H.
Am ersten Maitage wurden die March nlid die Höfevon den Franken eingenommen. Am 2. Mai kapitulirte Ein-ficdeln; daö Volk/ weil eS verlassen war/ und die Vorgesetztem
') Mit dem Rufe: - „eS fliehe/ was fliehen kann!" ergriffder kommandirendeHr. General im Chorhemde/ M. Herzog/ vomEhe! zuerst das Haasen-Panier! Warum schweigt er von AloiSReding / der sich in diese» Tagen unsterblichen Ruhm an der Spitzeseiner Tapfern erwarb ?