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weil sie es schon lange wünschten Am nämlichen Tageschlug ein Trupp Hosner und machte sich wider Jene/die die Franken so förchten/ Ehre. Am 3. und 4. Mai wur-den die Völker von Schwy; an 4 Orten von den Frankenangegriffen und allemal wurden selbe so geschlagen/ daß dieFranken gegen 3000 Mann verloren und Schauenburggezwungen wurde/ die Schwy zer unangefochten zu lasse»/weil seine Truppen nicht mehr wider sie kämpfen wollten.
Zug und Baar nahmen den 29. April die Franken frei-willig am welche in der Nacht auf den 30. durch Vcrräther nachMenzingen und endlich auch auf Aegeri geführt wurden.Zu Küßnacht wurden die Franken am 30. April ebenfallsgeschlagen; doch wurde es eingerichtet / daß sich dieser Ortam 1. Mai ergab.
Sie kennen mein Herz und meine Hand / u. s. w.
3^. Auszug aus dem Briefe Ebendesselben an denNämlichen, vom li.Mai 1795.
Ueber die Zerstörung der Kapelle rc.
Sie erstaunen gewiß/ wenn Sie die Hergangenheit inihrem Bezug, und in ihren Folgen betrachten. Die fremdenFranken erstaunten über diese anbefohlene Unternehmung (dieSchleifung der Kapelle in Einsiedeln). Der Chef in Ein-siedeln weinte und betheuerte/ noch keine Unternehmungwäre ihm härter gefallen/ als die Zerstörung der heiligenKapelle in Einsiedeln. Die französischen Soldaten wolltenlieber drei mal 24 Stunden an einander Schildwache stehe»/alö Hand an die heil. Kapelle anlegen. Katholiken und Ein-heimische betrieben dieses Werk und mietheten dazu reformirteHandwerkslcute.
Warum thaten sie es? Die Trümmer der heiligenKapelle EinsiedelnS sind das ewige Denkmal/ daß nicht sofast die Franke«/ sondern die schlcchtdenkendcn Schweizer/
Eine dreiste Behauptung! Wohl war man des TerroriSmuSmüde/ welchen M. Herzog von einer Bauernhorde/ wie von einervriitorianischen Kohorte umgeben / ausübte/ aber die Frankenwünschte doch Niemand / als ei» Beat Stein auer-