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möglich; also ist eS ferner unnöthig, daß sich Hr. Marian(Herzog) für jene Gegenden ferner Mühe mache. Mithinübermache ich Ihnen 8 Louiöd'or oder acht und achtzig Gul-den, wovon ich diesem Herrn sein Memorial zu bezahlen bitte,den Rest aber auf Ihre eigene Rechnung zu behalten.
Ich glaube selbst, dieser brave Mann (M. Herzog),seinen Stand ausgenommen, würde sich keinen schicklichernSchauplatz finden, als das Schlachtfeld <). Zu hitzig, zuungeduldig ist er, vielleicht auch zu mißtrauisch, um stilleund langsame Negotiationen ausführen zu können.
Von Wien haben wir nichts bedeutendes; vermuthlichwird die Niederlage des Bonaparre wichtige Folgen nachsich ziehen.
Von Aarau meldet man mir: le vii-estoir« a invite
I« ooi'^s Isgislstik s »'oesupsl' xromptsment äs I'orAgiässtionäs is lorcs srinss äs I» Rs^nläiHuo vu ss Position intsrisure
st extsiisurs-insis sur i^uel xisä? — I-nesiao est
elloisis cllek-Iisu äs 1s Iksziubli^us llslvsli^us.
Der Hr. General (Hotze) läßt fich Ihnen empfehlen.Ich bitte Sie, meinen Respekt Se. H. Gn. zu meldem Mitdem Hrn. Müller von Uri wird nicht viel zu thun sein,mit Hrn. Junker Scherrcr auch nicht. Aber wenn unsereSache einmal anfängt, hoffe ich, es werde überall gut aus-lärmen (?)
Ihr ergebenster Diener Roverea.
43. Auszug aus einem Briefe P. Marian Herzogsan I. N. H./ V 0 M 23.AUgUstm. 1798.
Am 21. waren schon drei Abgeordnete (von Schwyz)hier in Feldkirch, um zu sehen, ob man, wenn s«nicht sollten aushalten können, fich auf kaiserliche Hülfe ver-lassen dürfte. Ich schickte fie sogleich nach Bregen; MHrn. General von Aussen berg, der fie ermunterte undtröstete.
-) Sie irren sich, Hr. Oberst! Wer floh am Etzel zuerü, alsM. Herzog? Braucht man wohl auf dem Schlachtfelde solchLeute, die zum Kriege reizen - und im Augenblicke des Treffenfliehen?