Z09
NI
»in
al-
te,
),
»rn
M
>lle
ich
ach
ite
!on
ire
est
eil.
)!ii
M,
Am 22. August kam ein Abgeordneter von Unterm ald en,um zu erfahren/ ob man keine kaiserliche Hülfe hoffen dörfe,im Falle sie allein nicht im Stande wäre»/ den Franken zuwiderstehen. Die Unterm aldner nämlich hatten am 18.ihren Distriktöstatthaltcr nebst 6 Andern in Verhaft gesetzt;am 19. nach der alten Verfassung eine Landsgemeinde gehalten,und schon die Anstalten der Gegenwehr gegen die Franzosengetroffen. Die Urner sind mit Schwyz und Untermaldeneinverstanden. Auch die von Zug. Der Eid ist schon bereitsin mehreren Kantonen abgelegt; waö er sei und bedeute wirdbald der Erfolg zeigen. Im Nheinthale sind für Zwo —4 ooo Franken Quartiere angesagt worden, um den LeutenSchrecken einzujagen, und so den Eid abzubringen. In derBüttdt ist man auch bedacht, das Volk zu erschrecken. Mandrohet ihm deswegen offiziell, 12,wo Mann einrücken zulassen. In Chur ist wirklich schon vieles dadurch wanket-müthig geworden. Mehr als 12,000 Franken sind nicht in derSchweiz. Aber es ist ein Komplott, und wenn man nichtvorsichtig wäre, so könnte es auf französische Art noch Uebelsstiften.
ere
gs
44. Note über den Verband des Stiftes St. Gallenmit dem römischen Reiche. Der Verwaltungs-kammer des Kantons Säntis eingegebenim Sommer 1798 ').
Da die Verwaltungskammer des KantonS Säntis die»;) l Verhältnisse, in denen die Abtei St. Gallen mit demsie deutschen Ncich'e steht, und auch alle die GerichtS-er- Herrlichkeiten und Feudalrechte, die der gefürsteteM Abt biSanhero besessen, näher zu kennen wünscht, und mich,B ! in dieser Rücksicht aufgefordert hat, etwaigen Aufschlußzu geben, so muß ich zum Voraus gestehen, daß ich vonl solchen Gegenständen nur geringe Kenntnisse habe, indem^ > sie nie meine Beschäftigung ausmachten; zudem mangeln
^ > ') Der Verfasser dieses Aufsatzes ist der Subprior P. Vcda
GalluS. Die Verwaltungskammcr wurde über diese Schrift sehraufgebracht. viur. 8. Oall., p. 303.