Die Steinkohlenflora. Siegelbäumc.
g. Sißillspis Uouongksij 85. aus dem Lal Orstne. d. Klatt rcn Sigillaria von Out» Rhone ,c. Fruchtah» ron Slgillaria (nach Goltenberg). u.e. Sporen am Ylrund des Tcckbtatie«.k. Spore stark vergrößert.
welche von zahlreichen Längsfurchcn durchzogen waren. Je zwei fassen eineRippe ein, auf welcher große Blattnarben in Reihen geordnet und vonso regelmäßiger Bildung sind, daß sie den Stämmen ein sehr zierlichesAussehen verliehen haben müssen. Ihnen verdanken diese Bäume ihrenNamen, indem man diese stark vortretenden, scheibenförmigen Narben mitSicgelabdrnckcn verglichen hat. In ihrer Mitte bemerkt man zwei halb-mondförmige oder parallele Wärzchen, zwischen welchen ein kleines drittesliegt. Sie bezeichnen die Stellen, wo die Gcfäßbündel ins Blatt hinaus-liefen. Die kuppclförmige Spitze des meistens unverastelten Stammes wardicht mit langen, steifen, nadelförmigen Blättern besetzt (Fig. 1. li.), welchediesen Bäumen ein bcscnartiges Aussehen gegeben haben müssen. Am Grundenahmen die Stämme häufig eine viereckige Form an, und hier theilten sie sichin mehrere große Wurzeln, die gablig sich verzweigend oft bis auf 30 Fußsich vom Stamme entfernten. Diese Wurzcläste waren dicht mit langen,cvliudrischen Zasern besetzt, welche, wo sie abgefallen, eine kreisrunde Warzezurückließen. Man hatte früher diese Wurzeln unter dem Namen der Stig-marien von den Sigillaricn getrennt und die Zasern für Blätter genommen,bis man den Zusammenhang derselben erkannte. Eine Eigenthümlichkeit