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Die Urwelt der Schweiz / von Oswald Heer
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Die Steinkohlenflora. Farrnkräuter.

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silberglänzende Zeichnungen, und ähnliche, nur kleinere, eine zweite Art(O. ininor Dr.) auf denen des Col de Balme. Von einer dritten Art(O. alxillkt 8tdA.), die zuerst auf der Stangalp in Stcvermark entdecktwurde, haben wir Wedclstücke von Erbignon und Col de Balme erhalten;sie ist aber auch in Petit coenr, wie anderseits in Sachsen und in denAnthraziten von Pcnsplvanien, gefunden worden.

Die bis jetzt genannten Farrenkräutcr sind keinen lebenden vergleichbarund stellen anSgcstorbcnc GattnngStppcn dar; von den Pecoptcris-Artcnunserer Kvhleninsel erinnern dagegen mehrere lebhaft an die Cpathccn,baumartige Farren, welche in tropischen Gegenden zu Hanse sind. Besondersgilt dieß von der ksooptsris c:)'!ttI>6L 8clllottll. und k. arlioroseens 8clll.sp. (Taf. I. Fig. 7. und Fig. 8.), welche am Col de Balme häufig sichfinden und zu den über das ganze Stcinkohlcnland der alten und neuenWelt verbreiteten Pflanzen gehören. Sie bildeten wahrscheinlich ansehnlicheStämme, an deren Spitze die langen, dreifach gefiederten Wedel eine zier-liche Krone gebildet haben müssen. Taf. I. Fig. 7. stellt uns ein kleines Stückeiner Scitenfieder dar mit zwei Fiedern, welche die kleinen Fiedcrchen tra-gen; solcher Fiedern waren viele an einer gemeinsamen Spindel befestigt, undvon diesen Spindeln war eine große Zahl zu einem gemeinsamen mächtigenWedel zusammengefügt. So mußte eine Lelanbnng entstehen, von welcherdie Farrenbänme im Mittelgrunde unseres idealen landschaftlichen Bildeseine Vorstellung zu geben versuchen.

Diesen sehr ähnlich ist eine schone Art, welche in Lamnre häufig vor-kommt und durch die ungemcin langen, aber schmalen und sein zertheilten

kecopleri» l.smurisi>g Nr. Lamurc. d. Ein Llattstuck vergrößert mit den Fruchthüufchcn.

Fig. l».

poeopteris Novtsts ör. von Tnninge.

Fiedern sich auszeichnet (die xoooxtsris Ta-inuriaita Ilr. Fig. 12.). Auch die ?eeo;)teris<wntctta ttr. hat ein sehr zierlich gebildetes undfein zertheiltes Blattwerk, von dem Fig. 13nur ein kleines Stück darstellt, das einem großenWedel angehört hatte. Neben diesen seinblätt-