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Die Zeit der Kreidebildung.
und Thierwelt jener Zeit noch etwas genauer ansehen, um uns ein Bildder Flora und Fauna jenes Weltalters zu verschaffen.
Von der Pflanzenwelt des damaligen Meeres wissen wir freilichsehr wenig. Es sind uns bis jetzt ein Dutzend Arten aus dem Ncocombekannt geworden. Am häufigsten begegnen uns zwei Algenarten, welche aufdem Gestein bald schwarze, bald hellfarbige Bänder darstellen. Die eine Art(Okonäritos serpeutinus Nr. Fig. 99.) bildet schmale hin und her gebogene
Fiz. IM. Fig. E. Fiz. bSV.
Fig. »S. Fig. tvl. 8ig. lOS.
Fig. SS. NlionclrUes »erpsvtinus Nr. von SHLtillon de Taverne. 8ig. t»s. g. KxropliyllitksOosteri Nr., St. Denis. Fig. Iva. d. KxropbrUites snguslilolius. St. Denis. Fig. tüt. 6>ro-pd^IIitss obtusikolius Nr., St. Denis. Fig. lvL. 0; roplir»ites pentsmsrus. Nr., St. Denis.
Fig. lv3. klulliporiles ^rsoulosu» Nr., von Marwies am Sentis. mit Oslres Nouloni,in großer Zahl eine Felsplatte bedeckend.
nur wenig verästelte Bänder, deren Neste lang und parallelseitig und vornzugerundet sind. Ich sah sie von Chatillon de Taverne (Kanton Waadt ),aus dem Justithal und von der Riprachter Mähren (im Berneroberland).Die zweite nahe verwandte Art (cd. Liefst! N O. sx.) ist größer und hatdabei zarte, aber breitere Aeste; die äußern sind kurz und auswärts ver-breitert; sie ist häufig im Neocom des Juftithales, von Merligen und vonMeruet unterhalb Argentine (Kanton Waadt ). Sie ist mir auch aus Ober-italien zugekommen (von S. Florian oberhalb Scnnavalle), hat also damalseine große Berbreitung gehabt. — Die Nulliporiten erscheinen in einerArt (dl. Arainilosus Nr. Fig. 103.) mit sehr dünnen, cylindrischen, wie ge-körnten Zweigen. Zahlreiche solche feste, erhabene Zweige liegen auf einer