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Die Urwelt der Schweiz / von Oswald Heer
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Dir Zeit der Kreidebildung.

b) in den mittleren Lagen ans einem dunkeln, mehr oder wenigerknolligen oder verhärteten Schiefer voll grüner, oft mikroskopischer Körner,meist mit zahlreichen Petrefakten (Inocorumus oonevntrious w.).

ch in den obern Lagen ans einem grauen bis schwärzlichen, festen,kiescligcn Kalksteine mit zahlreichen grünen Körnern, entweder massig oder(und besonders gegen den angrenzenden Scewerkalk hin) von einer welliggelagerten, an der Oberfläche weniger tief ausgewitterten dunkelgrünenSubstanz durchzogen, zwischen welcher Heller gefärbte, cllipsoidische Knaucrcingcbackcn sind, Formen, wie man sie auch im Seewcrkalk zu sehen ge-wohnt ist.

In den Lagen ll. und o. kommen fast überall Polythalamien vor, inden obersten Lagen ganz massenhaft. Auf dem geschliffenen Stein werdensie indeß erst sichtbar, nachdem derselbe geglüht ist, wobei die grünen Glan -konitkörner schwarz, die fast nie fehlenden Schweselkiespartieen und Würfe!(durch Oxydation) roth gefärbt erscheinen.

Slq. l12. Fig. lt3.

b

MW

Vault (gesrbliffene Flachen in LOfacher Vergrößerung.)

Fig. 112. Aus einem ellipsoidischen Knauer der obersten Lagen, vom Vürgenstecke. Fig. 113. Aus denmittlern, schiefrigen Lagen, von der obern Nase am Vitznauerstock. g. Glaukonitkörner.

d. Schwefelkies.

Die Aehnlichkeit der mikroskopischen Formen des Gault und desSeewcrkalkes fällt hier sogleich auf. Beim Seewcrkalk ist zwar dieAnhäufung der Individuen im Allgemeinen größer, denn im Gaultfindet sich zuweilen wenig oder nichts, zumal an Stellen, wo die grü-nen Körner und die Kicspartiee» mehr entwickelt sind. Während übrigensim Seewcrkalk die Lagcnen vorwalten, sind es hier mehr die Oligo-steginen.

Manche unserer Gaultgesteine sind dem nummulitiscben Grünsand undden dunkeln Kiesclkalken (besonders den ebenfalls grün punktirten söge-