Die Muscheln.
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wandte, erst mit der Kreide erscheinende, aber bis in die Ietztwclt sich fort-setzende Gattung Rostellaria, bei welcher die Lappen des flügelartigverbreiterten Randes weniger tief sind. Sie ist in mehreren Arten (N. Or-t,)'Aniuna. kiel. nnd Robiaaläiuua kiet.) durch die jurassische Zone verbreitet.Die Nerinecn sind zwar seltener als im Inrameer, doch i» eben so großenund merkwürdigen Formen vorhanden, die lange kegelförmige Schalen mitscharf abgesetzten Windungen besitzen. Mit zahlreichen Naticcn (so X. rotun-cluta. 8ovv-, Llsmvntinu Ord., Xuuliuiuuu I'iet. n. a. m.) erscheint die naheverwandle Gattung Narica, mit einer kuglichteu und spiralig gestreiftenSchale, welche in einigen wenigen Arten noch jetzt in tropischen Meerenlebt. Wir haben eine Art (X. gsusvsnsis I>iet.) znr Gaultzeit an der Pertedu Rhone gehabt. Auch die Gattungen Trochus, Turbo und Cerithium,die uns schon von früherhcr (S. 135) bekannt sind, bewohnten in zahlreichenArten unser Kreidemeer und zeigen, wo sie vorkommen, die nahe Küste an.
Aus dem großen Heere der Muscheln unseres Kreidemceres müssen wiruns auf Hervorhebung einiger der wichtigsten Formen beschränke». Es kehrengroßentheils dieselben Gattungen wieder, die das Inrameer beherbergt hatund die wir zum Theil früher (S. 136 u. f.) besprochen haben, so Terebratula,Astartc, Cardita, Diceras, Lvriodon, Inoceramus, Peeten, Lima , Erogyra,Gruphaea, Ostrca u. a. m. Manche Arten weichen freilich von denen derfrühern Zeit in ihren Formen so weit ab, daß sie besondere der Kreidezeiteigenthümliche Gruppen bilden. So sind bei den meisten Austern dieserPeriode die Schalen von schmalen, stark hervortretenden Falten durchzogen,welche am Rande beider Klappen zickzackartig in einander greisen. Diegroßflüglige Auster (Ok-trsn rnsc-i-osNeru Oeb. Fig. 132.) ist ein
Fig. >32.
Fig. 133.
5, L.'
Fig. 132. Oslres msoroptera Ord. vom Gletscher tes mittlern Glarnisch. in 2/z natürlicher Größe.Aig. 133. Ksquiema Xwmonis 61. sp. vorn ScntiK.