Kamp her- und Zimmtbäumc.
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glatt u»d habe» ihren Man; auch j»i Gestein zuweilen «so in DeningeiOnach beibehalten. Sie gehen anS großen, eiförmigen Knospen hervor, welchevon ovale» Nicdcrblättcrn »mschlosse» sind. Die kleinen dreigliedrigen Blüthenstehen in großer Zahl in lockere» Rispen (Fig. 17t. -r.i. ES sind 6 kleine,vorn stnmps zngcrnndcte und von drei LängSnervcn durchzogene Kclch-dlattche» nm eine mittlere Scheibe hcrnmgcstellt «Fig. 171. i^., vergrößertb.i. Ruch von den Slaubgcfässcn sind zuweilen noch einzelne Reste erhalten.
Die ovalen Früchte «Fig. 171. ck.i sind am Grund von einem kleinen
Tellcrchen umgeben, das von dem Kelche herrührt. In allen diesen Punktenstimmt unser Baum mit dem lebenden Kamphcrbanm überein; die Blattersind kaum zu unterscheiden, nur sitzen bei diese» immer kleine Wärzchen inden Achseln der großen Seitenncrven, während dieß bei der fossilen Artseltener der Fall ist; die Blüthen und Früchte sind aueb sehr ähnlich, nursind bei der lebenden Art die Kelchblätteben vorn etwas zugespitzt und dieFrüchte etwas größer und mehr knglicht, fast kirschenanig. Es hat daherohne Zweifel der tertiäre Kamphcrbanm, der in dem Bilde „Lausanne znrmioccnen Zeit" die linke Seite einnimmt, dieselbe Trackt gehabt, wie seinRepräsentant in der jetzigen Schöpfung. Es ist dieser im südlichen Japan und in Ehina zu Hanse, gedeiht aber auch in Süditalien «in Sicilienl und
auf Madeira . Ich sah prächtige Bäume in den Gärten von Fnnchal. Sie
erreichen die Größe nnsercr Birnbäume, haben ein glänzendes, aber lichteres,weniger dunkelgrünes Laub als die Lorbeerbäume. Die weißlichen Blüthensind zwar klein und unansehnlich, da sie aber in großer Zahl beisammenstehen, dienen sie doch zum Schmuck des schönen Baumes. In Fnnchal er-schienen sie 1851 zuerst mit Mitte März, und Ende des Monats warendie Bäume mit denselben übersäet; i» Japan dagegen fällt nach Kämpferdie Blüthezcit aus den Mai und Juni.
Fast eben so allgemein verbreitet wie der Kampbcrbanm war in unsererMolasse der Scheu chzerische Zimmlbanm «Fig. 170», der sich durchdie vorn nicht in eine abgesetzte Spitze anSlanfenden Blätter, deren Scitcn-nerven dem Rande mehr genähert und mit ihm parallel sind, ferner durchdie gegliederten Blüthcnstiele »nd größer» Früchte von der vorigen Artunterscheidet und sich dem japanischen Zimmtbanm «Oiimamom. peckuneu-lutum 1Rl>§.> in allen diesen Beziehungen nähert.
Neben diesen beiden Hauptarten begegnen nnS noch mehrere in unseremtertiären llrwalde. Das Liunaiuoinulli laueeolatuni Ikug. mit länger», schmä-lern Blättern ist in der untern Molasse fast über das ganze miocene Fest-land verbreitet. ES ist nicht nur in ganz Mitteleuropa nachgewiesen, sondernauch auf der einen Seite im CvdnuSthal in Klkinasicn, wie anderseits in