Wollte man aber diese gänzliche Einrichtung auch anders-wo auf einmal aufnehmen z so werden vielleicht dem Ei-Penthumsrechte zu enge Schranken gesetzt werden. In-dessen überlasse ich es einer tieferen Beurtheilung, ob derBergbau, und die damit verknüpfte Bergpvlicey nicht nochmehr wie itzt blühen könne, und das allgemeine und ge-werkschaftliche Interesse viele Vorzüge erhalten würde,wenn die Willkühr eines Gewerken aufhörte, und allesunter einer wohlgeordneten Verwaltung stünde, so daßder Gewerke nur alle Quartale so viel Ausbeute erhaltenkönnte, als der künftige Grubenbau vernünftigerweise zu-läßt. Ferner , ob mit solchen Vorkehrungen nicht nachund nach gütliche Versuche zu machen wären, und denGewerken auf solche Art etwanige Vvrurtheile durch leb-hafte Beyspiele zu benehmen seyn möchten. Und endlich,ob wicht die ganze Einrichtung zum Nutzen des Publi-kums eben so vortheilhast ausfallen könne, als ich mirfdlchcS nur dunkel und entfernt vorzustellen im Standebin. Itzt will ich nur noch bey dem Unterschiede derSächsischen Gewerken und Eigenlöhner deutlich zeigen,D z daß
ter die Hälfte der vorhergegangenen jährliche» Lieferungenfiel, so führte, daß in einer kurzen Reihe von Jahren dieSumme des jährlichen Ausbringens höher, als sie wahr-scheinlich in mehr als zwey Jahrhunderten gewesen ist,ansteigen, und der Bergbau nun für die Zukunft sowohl«ach der bisherigen Progreßion der jährlichen Produktion,als nach den allgemeinen Aussichten des Bergbaues kundl«ger Personen noch größere Hvfnungen geben konnte. Mansehr hierüber eine kleine, sehr intereßante Schrift. „Derverkannte Werth des sächßischen Bergbaues und desselbentzzite Lache Leipzig 17x0.