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Brust; in denselben wird in Steiermark und Kärnthen das meisteRohstahleisen erzeugt.
Als Brennmaterial werden in den Hohofen Holzkohlen, ge-trocknetes Holz, Koaks, rohe Steinkohlen (Anthracit), seltenerTorf und Braunkohlen bis jetzt noch gar nicht angewendet; häu-figer Gemenge von Holzkohlen und Holz, Holzkohlen und Torf,Holzkohlen und Koaks. Vegetabilische Brennstoffe liefern ein imAllgemeinen besseres, aber auch theureres Roheisen als mine-ralische; allein es wird mit letzteren jetzt bei Weitem mehr er-zeugt als mit jenen. In England befindet sich jetzt nur einHolzkohlenhohofen! Anthracitartige oder magere Steinkohlen kön-nen nnverkohlt, oder unverkoakt angewendet werden.
Die Gebläseluft wird entweder kalt, d. h. von gewöhnlicherTemperatur, oder erhitzt in die Hohöfen geführt. Diese Er-hitzung ist unter gewissen Umständen durchaus nothwendig, istunter den meisten Vortheilhaft, darf aber gewisse Temperatur-grade nicht übersteigen, wenn das Roheisen nicht wesentlich ver-schlechtert werden soll.
Die aus der oberen Oeffnnng, der Gicht, der Hohöfen ent-weichenden brennbaren Gase, werden znm Rösten der Eisenerze,znr Feuerung der Apparate, in denen die Gebläseluft erwärmtwird, so wie zur Feuerung der Dampfkessel für die Gebläsema-schinen benutzt; zu letzterem Zweck dienen auch die aus den Ber-koaknngsöfen entweichenden Gase.
Das Roheisen wird entweder znm Vergießen, d. h. zurFabrikation des Gußeisens oder der Gnßwaaren, oder zumBerfrischen, d. h. zur Fabrikation des Stabeisens angewen-det; ersteres nimmt etwa Vi, letzteres ^ der gesanimten Erzeu-gung in Ansprnch. — DaS Gießen erfolgt entweder unmittelbaraus den Hohöfen oder durch Umschmelzen des Roheisens in sog.Kupol- und Flammöfen.
Das Stabeisen, Schmiedeeisen, weiche Eisen istso sehr strengflüssig, daß es in den gewöhnlichen Hitzgraden gar-nicht geschmolzen werden kann. Dagegen läßt es sich in starkerRothglühhitze durch Schmieden in alle Gestalten bringen und
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