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und Schweißöscu können auch mit Holz, Torf, Braunkohlen undmit Gasen gefeuert werden, die aus festen Brennstoffen erzeugtworden sind.
Der Stahl steht gewissermaßen zwischen dem Roh - unddem Stabeisen, in so fern er die Haupteigenschaften in sich ver-einigt, und eben dadurch ein sehr werthvolles Material für dieGewerbe wird. Er ist schmelzbar bei einer Hitze, welche größerals die Schmelzhitze des Roheisens, aber geringer als jene desRoheisens ist. In gut construirten Windöfcn kann selbst einegrößere Menge Stahl in einem Schmelztiegel zum luß Fgebrachtwerden, und daher ist der Stahl des Gusses fähig, während erauf der andern Seite schmicd- und schweißbar, gleich dem weichenEisen, ist. Auch läßt sich Stahl und Stabeisen zusammen-schweißen. Doch tritt die Schweißhitze des Stahls bei etwasniedrigerer Glühhitze als die des Eisens ein, und daS Schweißenist bei manchen Stahlsorten ziemlichen Schwierigkeiten unterwor-fen, wenn nämlich die Schwcißhitze dem Schmelzpuncte naheliegt, weil dann der Stahl in der Schwcißhitze schon anfängt,unter dem Hammer zu bersten und abzubröckeln.
Im natürlichen Zustande ist der Stahl etwas härter alsgutes Schmiedeeisen, aber viel weicher als daS weiße Roheisen,daher mit Feile, Meissel und Dreheisen rc. noch gut zu bearbei-ten. Er erlangt jedoch eine außerordentliche Härte, wobei ernicht mehr von der Feile angegriffen wird, wenn man ihn glü-hend , rasch und stark, z. B. durch Eintauchen in Wasser, abkühlt.Mit dieser Härte tritt zugleich eine außerordentliche Sprödigkeitund Zerbrechlichkeit ein. Löscht man den Stahl ab, wenn erstark erhitzt aber noch nicht glühend ist, so härtet er sich nicht,sondern wird sogar auffallend weicher. Man kann diese Erfah-rung Vortheilhaft benutzen, um geschmiedete Stahlsachen, zurErleichterung des Feilcns rc., sehr weich zu machen, indem mansie zum Dunkelrothglühen erhitzt, dann abkühlen läßt, bis auchim Finstern kein Glühen mehr daran zu sehen ist, und hieraufsogleich in Wasser taucht.
Stahl, welcher auf die angezeigte Art gehärtet ist, heißt