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Die Bereitung und Verarbeitung des Stahls : ein unentbehrliches Handbuch für Eisen- und Stahlbeiter jedes Faches / nach dem englischen Werke des Ingenieurs Overmann deutsch bearbeitet von Carl Hartmann
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bei sich gaare Schlacke an der Brechstange anhängt, giebt mansehr scharfen Wind, und rührt dabei stark im Herde, damit einheftiges Kochen entsteht, wobei die Kohlen sogar gehoben werden.

Mit den. Rühren wird so lange fortgefahren, bis sich das Eisenüber dem Boden als ein Kuchen ausbreitet, den man so gaarwerden läßt, das; man ihn mit der Brechstange gar nicht mehrdurchstechen kann. Dann setzt man das vierte, einige 30 Pfundschwere Stück eben so wie die vorhergehenden ein, nur etwasmehr in die Mitte des Kuchens, so daß der Rand desselben ver-schont bleibt, aber die Mitte desselben durch das cinschmclzendeStück bis auf den Boden dnrchfresscn wird. Das Gebläse, wel-ches beim Einschmelzen stark wechselte, muß nun etwas langsamergehen, wobei man mit der Brechstange in der Mitte dcS Kuchensrührt, um die Masse, welche wieder aufkocht, gaar zu machen.

Mit dem Umrühren wird so lange fortgefahren, bis sich das Eisengesetzt hat. Aus dieselbe Art verfährt mau mit dein fünften, eben-falls einige 30 Pfund schweren Stück, welches sich auch durchdie Mitte des Kuchens dnrchfresscn muß. Oft wird noch ein sech-stes Stück cingeschmolzen, wobei das Verfahren dasselbe ist. Dieletzte Hcitze muß unter schnellem Gebläsewechsel gerührt werden,damit die Luppe eben wird und in der Mitte nicht ein Loch er-hält. Bemerkt man dies, so muß das Gebläse langsamer gehen.

Wenn der Stahl in diesem Zustande der Wirkung des LuftstromSlange ausgesetzt bleibt, so bekommt er eine Eiscnhaut, weßhalb »randas Gebläse zur rechten Zeit in Stillstand setzen muß. DieserZeitpunkt läßt sich theils durch das Anfühlen der Luppe mit derBrechstange bestimmen, indem die Blasse ganz hart wird, theilsdadurch, daß sich an der Brechstange ein kleiner weißer Vogel,oder eine gaare Schale ansetzt. Ist das Gebläse in Stillstand ge- >setzt, so räumt man die stöhlen und Lösche von der Oberfläche derLuppe ab, und läßt sie einige Zeit ruhig stehen, damit sie sich ab-kühlt und nichts davon am Boden hängen bleibt, wenn sie auSge-brochen wird. Sie wird dann unter dem Hammer in 6, 7 oder8 Stücke zerhauen. Weil sie auswendig immer etwas roher istals in der Mitte, wo sie unmittelbar vom Windstrom getroffen