-Stellen auch wohl mit Handhämmern, oder bringt die Masselin das Feuer zurück, um ihr eine neue Hitze zu geben. BeiLeu ersten Hammerschlägen wird jede gute Stahlhitze etwasunganz werden, besonders unter den Schlägen eines schwerenHammerS; allein in der darauf entsprechend hergestellten Tem-peratur lassen sich die unganzcn Stellen vollkommen ganz ma-chen, sobald der Stahl nicht zu roh ist. Zu rohe Stücke müssenzwei- bis dreimal wieder in Schweißhitze gebracht werden, ehesie ganz gemacht und ansgeschmicdet werden. Im Allgemeinenhat der steierische Stahl die Eigenschaft, leicht ganz gemacht wer-den zu können.
Die ansgcschmiedeten Stahlstäbe werden sogleich im nochglühenden Zustande durch kaltes Wasser gehärtet, weßhalb inder Nähe des Hammerwerks ein Härte trog angebracht wird,der hinlänglich groß ist, um mehrere Centner Stahlstäbe auf-nehmen zu können. Die Tröge bestehen aus Holz, und damitdie hineingeworfenen Stahlstäbe sich nie erwärmen können, mußbeständig kaltes Wasser zufließen, wahrend das erwärmte ab-fließt.
Gewöhnlich werden die Stahlstäbc 1 Zoll dick und I V 2Zoll breit ansgeschmicdet, wobei Haar- und Neinseite der ein-zelnen Masseln nach den breiten Seiten zu liegen kommen unddieselbe Ordnung dann beim Abschiencn, behufs der Stahlgär-Lnng, gleichfalls beobachtet wird, damit man durch die Gärbungeine bessere Ausgleichung zwischen der meist härteren Haarseiteund der weicheren Neinscite erlangt. In den gewerkschaftlichenHämmern trifft man gewöhnlich eine quadratische Schmieduugvon 1 bis Zollstärke. Die Länge der einzelnen Stahlstäbeist sehr gleichgültig, weil sie beim Sortiren ohnehin zu verschie-den langen Stücken abgebrochen werden; nur muß man immerdahin sehen, daß die Stäbe gehörig rothglühend in den Härte-trog kommen. — Wegen des Sortircns werden die gehärtetenStahlstäbe in einzelne Stücke von beiläufig 'ch bis 2 FußLänge abgebrochen, indem mau dieselben gegen eine kantigeeiserne Unterlage schlägt, oder über eine Vertiefung der eiscr-