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nerhalb zwei in den Ständerschenkcln angebrachten senkrech-ten Schlitzen beweglich ist. Bei dieser Stellung der Schraubewird also der Zapfen der oberen Walze verhindert, sich auf-wärts zu bewege», und hat solchergestalt, da sein unteres Zap-fenlager von den eisernen Stangen a, -> getragen wird, welchedurch entsprechende Oeffnungen des Ringstückes und Oucrstückesgehen, eine durchaus feste Lage, welche nur das Notiren dessel-ben um seine Achse gestattet. Diese feste Lage des Zapfenswird erfordert, weil sonst die obere Walze während des Aus-walzens gehoben und daher der Umfang rer Kalibcröffnnngenverändert werden würde. Nur wenn die gröbsten Kaliber znmAuswalzen von Stäben eines beträchtlichen Kalibers benutztwerden, wobei der auf die Zapfen der Walzen nach oben aus-geübte Druck sehr bedeutend ist, wirv die Schraube n etwas ge-lüftet, wodurch sich die obere Walze ein wenig heben kann unddem Stahlstabe leichter den Durchgang gestattet. Jeder derZapfen der unteren Walze» hat eine feste unveränderliche Lageaus einem Ollerstücke, von denen das eine, e, im abgebildetenStänder sichtbar ist.
Die mit dem Hammer gezängten und zu Kolben ausge-schmiedctcn Stahllnppen werden in einem Wärmhcrde oderzweckmäßiger in einem Schwcißofen, der dieselbe Einrichtunghat, wie der im vorhergehenden Capitel beschriebene und in denFiguren 7 — 9 abgebildete Puddelofen, stark rothglühend ge-macht und kommen dann in das stärkste Kaliber des Walz-werks. Der Fcuermann, der das Wärmen besorgt hat, ergreiftden Kolben mit einer Zange, nimmt ihn aus dem Herde oderOfen, übergiebt ihn dein Borwalzer, der an der vorder» Seiteres Walzwerks steht, und ihn durch das stärkste Kaliber gehenläßt, worauf ihn der an der Hintern Seite des Walzwerksstehende Arbeiter ebenfalls mit einer Zange faßt und über dieobere Walze dem Vorwalzcr zurückgicbt. Soll der Stab zueinem Nnnd- oder Onadratstab ausgewalzt werden, so wird er,ehe er in das nächstfolgende Kaliber gelangt, von dem Vor-