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Die Bereitung und Verarbeitung des Stahls : ein unentbehrliches Handbuch für Eisen- und Stahlbeiter jedes Faches / nach dem englischen Werke des Ingenieurs Overmann deutsch bearbeitet von Carl Hartmann
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gußeiserne Walzenpaare, von denen daS erstere zum Walzen von

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Fig. 11.

flachen, parallele pipodischen, daS andere zum Walzen von cy-lindrischen (runden) Stahlstäben bestimmt ist. Die starken eiser-nen Zapfen dieser Walzen ruhen in Pfannen, welche in dengußeisernen Ständern 6, ü, <1, ck, . . angebracht sind. Dnrchdie Muffen ll, i", ll", sind diese Zapfen vermittelst derMittelstücke I> nnt einander verkuppelt. Die ineinander greifen-den Walzcnräder oder Getriebe o, o setzen sowohl die oberen wiedie unteren Walzen in rotirende Bewegung, indem das untereWalzenrad, dessen Zapfen durch die Kuppelung > mit einem großeneisernen Schwungrade in Verbindung steht, durch ein Wasser-rad oder eine Dampfmaschine bewegt wird. Die auszuwalzen-den weißglühend gemachten Stahlstäke werden zuerst in diegrößeren Kaliberöffnungcn zwischen die Walzen gebracht unddann, wenn sie diese passirt haben, in die darauf folgenden klei-neren. Die nähere Einrichtung eines der Walzenständer ü, ci, . .geht aus der folgenden Figur 15 hervor, die die vordere Ansichteines solchen darstellt.

6, <l sind die beiden Schenkel des Ständers, welche denoberen ringförmigen Theil desselbentragen, in dem die große Schraubeu durch Drehen des Hebels m auf-und abbcwegt werden kann. DieseSchraube drückt, wenn sie ganz nie-dergeschroben ist, auf das eiserne Quer-F>g. t5. stück b, welches unmittelbar auf dem

Zapfen L der obersten Walze ruht und zu beiden Seiten in-