Fuchse eine Oeffnung aufmacht und eine um so größere Luft-menge zuläßt, je mehr mau die Lebhaftigkeit der Verbrennungbeschränken will.
Es scheint diese Einrichtung eine sehr zweckmäßige zusein; das Einsetzen des Eisens und daS Herausnehmen desStahls ist bequem, die Regierung deö Feuers leicht, und ob-gleich sie viele gußeiserne und eiserne Armaturen erfordert, diebei dem andern Systeme wegbleiben können, so sind die An-lagekosten doch nicht viel bedeutender. Der Brennmaterial-verbranch ist bei aufmerksamem Schüren und bei aufmerksamerNegulirung des Feuers etwas geringer. Kurz, es scheinendiese Oefen vor den Horkshirer in allen den Hütten den Vor-zug zu verdienen, wo die Löhne gering sind und wo mannur wenig Eisen auf einmal cementirt.
Bei dem zur Brennstahlbereitung anzuwendenden Stabeisenist nicht allein die innere Beschaffenheit desselben, sondern auchdie äußere Gestalt zu berücksichtigen.
Das harte, körnige, aber dabei feste und vollkommen zähe,dehnbare Eisen ist dem weichen und zähen Eisen vorzuziehen,weil eS mehr zum Stahlwerden geneigt ist. Ebenso ist dasaus manganhaltigen Erzen, oder aus sogenannten Stahlerzenerzeugte Stabeisen zum Stahlcementiren ganz vorzüglich an-wendbar. Die Gründe sind bereits früher entwickelt. Auf derOberfläche verrostetes Eisen muß zum Cementiren nicht ge-nommen werden.
Alles Eisen, welches schon durch Nisse, Schiefern undBrüche seine unganze oder fehlerhafte Beschaffenheit äußerlichzu erkennen giebt, ist durchaus zu vermeiden, weil die Brü-higkeit des EisenS durch die Umwandlung in Stahl noch ver-größert wird und einen spröden, unbrauchbaren Stahl erwar-ten läßt. — Langrisse deuten zwar auf zähes, aber auf wei-ches, sehniges Eisen, welches zur Stahlbereitnng wenig geeig-net ist.
Die Breite der Eiscnstäbe ist ziemlich gleichgültig, gewöhn-lich beträgt sie 1^ bis 2 Zoll. Die Dicke der Stäbe sollte