kührliche Data, die wenig geeignet zur Charakteristik eines Hüt-tcnprocesscs seien, darbietet. Gewiß ist es auch, daß, wenn mandiese Berechnungen so anstellte, wie es die Fabrikanten thun,man fast immer finden würde, daß unter beinahe gleichen techni-schen Bedingungen stehende Hütten sehr verschiedene Produktions-kosten haben. Der besondere Gegenstand dieser Abhandlunggestattet nicht, auf die Ursachen dieser Abweichungen einzugehen,und wir beschränken uns daher darauf, diese Berechnungen unter-einander vergleichbar zu machen und dem Hüttenwesen genaueMittel an die Hand zu geben, die ihm bis jetzt oft gefehlt haben.
Eine hüttenmännische Unternehmung umfaßt zwei Theile,welche gewöhnlich ziemlich verschieden, und die in Großbritannienzuweilen gänzlich getrennt sind: die commercielle Unternehmung,welche den Ankauf der Erze oder der zu verarbeitenden Metalle,und welche den Verkauf der Fabrikate besorgt. Der Gewinn andenselben muß die Kosten, die Kapitalvorschüsse und den ungün-stigen Wechsel, den An- und Verkauf mit sich führen, decken.Der zweite Theil umfaßt das Gewerbe, und dessen Gewinn mußdiejenigen Kosten decken, die sich unmittelbar auf die Hüttenpro-cesse beziehen. Die erste von dem Hüttenmanne zu beherzigendeRegel ist die, diese beiden Arten von Kosten von einander zutrennen. So muß bei dem jetzigen Zustande der Stahlindustriein Uorkshire ein Fabrikant, der sowohl dieses, als Kaufmann ist,für Kosten und Gewinn an 100 Kil. rohem Cementstahl etwa12 Fr. noch dazu wegnehmen. Auf der andern Seite erhält dereigentliche Fabrikant, dessen Gewerbe blos darin besteht, daSEisen in rohen Stahl zu verwandeln, gewöhnlich für dasselbeProdukt nur 3,53 Fr. Die jedem der genannten beiden Theileder Fabrikation zukommenden Kosten und Gewinn sind demnach:
für den Fabrikanten.3,53 Fr.
für den Kaufmann etwa .... 8,47 »und man wird leicht einsehen, daß die auf diese Weise berechnetenProduktionskosten das hüttenmännische Verfahren besser charak-terisiren, als wenn, wie es oft geschieht, ein mehr oder weniger