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Mehrere große Stahlwaarenfabrikanten bereiten sich denCementstahl, den sie verbrauchen, selbst. Da ihr unmittelbarerAbsatz gesichert ist, so können sie den Materialienverbrauch unddas erforderliche Personal auf längere Zeit vorher bestimmen unddaher eine im Durchschnitte höhere Produktion erzielen, als obenangegeben wurde.
Die meisten Cementstahlwerke werden aber von kleinenFabrikanten betrieben, deren einziger Erwerbszweig es ist, dasEisen zu passenden Preisen in rohen Cementstahl zu verwandeln.Es befinden sich diese Fabrikanten in einer weit ungünstigerenLage, um einen wesentlichen Gewinn von ihrem Gewerbe zuziehen, und sie leiden weit stärker bei den Mißgeschicken undSchwankungen der ganzen Stahlindustrie.
Ehe wir von den Produktionskosten des rohen Cemcntstahlsin Vorkshire reden, wollen wir erst wenige Worte über dieZweckmäßigkeit sagen, Bemerkungen dieser Art in praktisch-hüttenmännische Abhandlungen aufzunehmen, und wollen dieGrundsätze darlegen, welche den Produktionskosten-Berechnungenzu Grunde gelegt werden müssen.
Die Gewerbe können nur dann bestehen, wenn sie demFabrikanten einen passenden Gewinn gewähren; denn die Voll-kommenheit in der Industrie besteht nicht darin, 'wenig rohesMaterial, wenig Brennstoff und wenig Arbeit zu verbrauchen,sondern darin, zu möglichst billigem Preise ein gutes Fabrikat zuliefern. Die Wahl einer Methode bleibt ein ungelöstes Problem,so lange man nur technische Rücksichten nimmt; sobald man da-mit aber auch die Haushaltsbedingnngen für irgend eine Localitätverbindet, ist es als gelöst zu betrachten. Die Produktionskosten-Berechnnng ist aber das einzige Mittel, um für jeden bestimmtenFall die Zweckmäßigkeit eines hüttenmännischen Verfahrens zubestimmen und man muß daher dort die Bestätigung der vorhan-denen Thatsachen und der zu machenden Verbesserungen suchen.
Auf den ersten Blick scheint es, daß eine Prodnktionskosten-Bereckmnng für jeden besondern Fall sehr viel zufällige und will-