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liegt, wie die Hüttcnräume, um das Ausgießen der gefülltenTiegel bequemer verrichten zu kennen. — Wir werden diese Bor-richtungen weiter unten näher kennen lernen.
Wenn die Schmelzung nicht bei Gluthfener, sondern beiFlammenfener geschehen soll, so wendet man kleine Flammenöfenan, deren Herd durch einen in der Mitte befindlichen Rost inzwei Theile getheilt sein kann. Auf jeder Seite des Rostes wer-den zwei Tiegel gestellt, so daß ein solcher Flammenöfen vierTiegel enthalten kann. Das Einsetzen und Herausnehmen derTiegel geschieht durch Oeffnnngen, die in den Seitenmanern desOfens angebracht sind, und welche beim Gange des Ofens miteiner verlorenen Ziegelwand zugemauert werden. Die Feuerungwird mit Steinkohlen verrichtet, weil daS Holz einen sehr breitenRost erfordern und nicht Hitze genug geben würde. In den bei-den Seitcnwänden des Ofens, in welchen sich keine Oeffnnngenzum Einsetzen und Herausnehmen der Tiegel befinden, müssenniedrigere oder höhere Essen (Kanäle) vorhanden sein, welche dieFlamme aus dem Ofen in die Kuppel leiten, damit die Tiegelauf allen Seiten von der Flamme umspielt werden. In der Kup-pel des Ofens befindet sich zwar ebenfalls eine Oeffnung zumAbziehen der Flamme; indeß darf diese nicht zu groß fein, damitdie Flamme nicht aus derselben vorzugsweise abziehe, sonderngenöthigt werde, durch die in den Seitenmanern des Ofens be-findlichen Kanäle auszuströmen. Alle Oeffnnngen znm Abziehender Flamme können sich auch oben in der Kuppel vereinigen unddort, zur Verstärkung des Zuges, eine hohe gemauerte Ranch-röhre oder Feueresse erhalten.
Das Tiegelschmelzen in solchen Flammenöfen erfordert vielGewandtheit beim Herausnehmen und Ausgießen der Tiegel;auch geht beim Oeffnen und Vermauern der Seitenwände desOfens viel Zeit verloren, weßhalb diese Oefcn wenig anwendbarund dabei zugleich sehr unbequem sind. Sehr strengflüssiger Stahlläßt sich bei Flammenfener nur schwierig in Fluß bringen, weß-halb man bei den schweißbaren, also weniger kohlehaltigen und