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aufhalten, die Ucberwachung des Rostes, die keinen Augenblickunterlassen werden darf.
Eine andere Treppe, die unter der Bogen- oder Freitreppehingeht und zu welcher ein Fenster führt, trägt dazu bei, daßunter das Gewölbe Luft und Licht gelangt.
Schmelztiegcl. Die Tiegel, worin der Stahl geschmol-zen wird, machen einen wichtigen Theil des Materials aus, undes bedurfte einer langen Reihe von Versuchen, bis man die For-men und Dimensionen der Tiegel fand, bei welchen der geringsteBrennstoffverbrauch und der kleinste Abgang an Stahl stattfindet.Daß diese Fragen heutzutage vollkommen in's Reine gebrachtsind, zeigt die beinahe völlige Gleichförmigkeit und Uebereinstim-mung, die man in dieser Beziehung in allen Hütten findet.
Die Tiegel bestehen im Wesentlichen aus feuerfestem Thoneaus der Gegend von Stcurbridge (Worcestershire), welcher inden metallurgischen Werkstätten Großbritanniens die nämlicheRolle spielt, wie der Thon von Forges im nördlichen Frankreichund der von Andenne in Belgien. Da jedoch dieses Material,wegen der beträchtlichen Entfernung, aus der es kommt, inSheffield ziemlich hoch im Preise ist, so mengt man es gewöhnlichzur Hälfte mit einem Thone geringerer Qualität aus der Nähevon Sheffield. Man setzt ferner dem Gemenge etwas Koaks-pnlver und gepulverte Scherben unbrauchbar gewordener Tiegelzu und bildet aus dem Ganzen einen gleichartigen und sehr com-pakten Teig.
Eigenschaften des ThonS zu Schmclztiegeln. Nachcomparativen Versuchen eines geschickten Fabrikanten in Shef-field, welcher die erhaltenen Resultate mitgetheilt hat, eignet sichder Thon von Stourbridge besser für die Schmelztiegcl, als alleanderen Arten feuerfesten Thones Großbritanniens und deSContinents. Er konnte keinen Thon finden, der nach einanderfolgenden Schmelzungen widerstand, während Tiegel aus Thonvon Stourbridge oft sechs Schmelzungen aushalten. Es schieninteressant, die Ursache dieser Superiorität aufzusuchen. DerThon von Stourbridge wird, an einem trockenen Orte aufbe-