Deckeln bedeckt, leer in den Ofen zurückgebracht nnd darinnach Verschließung desselben nnd nach Aufgeben von etwasfrischen Koaks wieder gehitzt werden. Auf die angegebene Artwird ohne Unterbrechung nach und nach mit jedem Ofen derHütte verfahren. Während dieses Manövers richtet der For-menzurichter immer neue, sorgfältig getrocknete Gießformen vor,entfernt die bereits angefüllten, nimmt sie, nachdem der Stahlerstarrt ist, auseinander nnd stürzt im Hofe die Gußstahlbar-ren heraus, damit sie, ohne den Arbeitern nachtheilig zu sein,daselbst erkalten.
Nachdem das Gießen nnd Wiedereinsetzen der leeren Tie-gel in die Oefen beendigt ist, erhalten diese Tiegel eine fri-sche Beschickung von rohem Cemeutstahle, indem hierbei dieOefen in derselben Ordnung wie bei'm Gießen genommenwerden, und leitet nachher das Feuer wie vorher. Dieseszweite Schmelzen unterscheidet sich von dem ersten nur darin,daß, da die Oefen jetzt eine höhere Hitze besitzen, das Schmel-zen gewöhnlich schon in drei Stunden und mit 3 Koaksgichtenbeendigt ist. Nach einem dritten, im Mittel ebenfalls 3 Stun-den dauernden, Schmelzen kommen die Tiegel außer Dienst,und die Operation wird bis zum folgenden Tage unterbrochen.Zu diesem Ende reinigt man sorfältig den Rost und dieWände jedes Ofens, bringt Koaksabfälle ein, wie des TagSvorher geschehen, schließt die Mündung des horizontalen Ka-nals mit einem Ziegelsteine und die obere Oeffnung des Ofensmit dem betreffenden Teckel und setzt endlich die Tiegel, dieam folgenden Tage in Gebrauch genommen werden sollen, inden znm Brennen derselben dienenden Ofen ein. DienstagAbends 6 Uhr wird wieder angeheizt, sowie dieß Montagsgeschehen, nur mit dem Unterschiede, daß, da jetzt die Oefenviel heißer sind, die Dauer des Anheitzcns vor der ersten Be-schickung auf eine Viertelstunde beschränkt werden kann. Eswerden wieder drei Schmelzungen nacheinander gemacht, undes wird in dieser Art bis Freitags Abend fortgefahren. DieOfenwände sind dann, selbst wenn die Materialien die ge-