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auf und nieder, und es wird die Bewegung entweder durchdirekte Dampfwirknng oder durch eine Welle mit Hebedaumenbewirkt, deren Wellen durch Riemenscheiben bewegt werden.
Es würde uns hier zu weit führen und ohne viele Abbildun-gen gar nicht möglich sein, wenn wir diese verschiedenen Artenvon Maschinenhammern beschreiben wollten.
Kleine Schwanzhämmer hat man wohl zur Bewegungmittelst Menschenkraft gebaut; die kleinste mechanische Vorrich- ^tung zum Schmieden ist aber der in Amerika (und England)gebräuchliche Fuß Hammer, Tritthammer, Oliver im Eng-lischen, über welchen Folgendes gemeldet wird: Man benutztihn zum Schmieden starker runder Nagel, Bolzen u. dgl. zwi-schen sogenannten Gesenken. Innerhalb zweier hölzerner, durcheinen Querriegel verbundenen Ständer dreht sich eine horizon-tale Welle auf den Spitzen zweier Schrauben. Auf der Wellebefindet sich, nahe an dem einen Ständer, eine Warze, durchwelche der Hammerstiel (2 bis 2'/r Fuß lang) hindnrchge-schoben ist. Letzterer enthält statt eines schlichten Hammerkopfes ,
das Obergesenk, d. h. ein Stück verstählten Eisens von 10 ZollLänge und 2'/^ Zoll im Quadrat, auf dessen unterer Flächedie erforderliche Aushöhlung für bestimmte Formen deö Ar- ,beitsstücks vorhanden ist. Das dazu passende Untergesenk istunterhalb auf dem Amboße angebracht. Nahe am zweitenStänder geht von der Hammerwelle ein einarmiger (5 bis6 Zoll laitger) Hebel aus, von welchem eine Kette oder Schnuraufwärts nach einem elastischen Schwengel, eine andere abwärtsnach dem Tritte läuft. Die Spannung des Schwengels wirdso abgemessen, daß er im Stande der Ruhe den Hammerstielfast senkrecht aufgehoben erhält. Man kann nun beliebig durch 'das Treten Schläge von bestimmter Stärke geben, und sie mitfortschreitender Arbeit entsprechend abnehmen lassen.
Schmiedemaschinen giebt es mehrere, und sie sindzur Bearbeitung kleiner Gegenstände in Gesenken sehr zweck-mäßig. Eine derselben (beschrieben in Dingler's polytechnischemJournal Bd. llXXXIV., S. 95), deren Vortheilhafte und schnelle *