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Die Bereitung und Verarbeitung des Stahls : ein unentbehrliches Handbuch für Eisen- und Stahlbeiter jedes Faches / nach dem englischen Werke des Ingenieurs Overmann deutsch bearbeitet von Carl Hartmann
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Wirkung sehr gerühmt wird, beruht auf einem eigenthümlichen,von dem der Hämmer ganz verschiedenen Principe, indem dieObergesenke am untersten Ende mehrerer eisernen Stangenbefestigt sind, welche in Senkrechtführungcn sich bewegen, vonexcentrischen Scheiben einer darüber horizontal liegenden Welleniedergedrückt, sogleich aber von Federn wieder gehoben wer-den. Die Untergesenke werden von sehr starken Federn getra-^ gen, damit sie nöthigen Falls ein wenig dem Drucke nachge-

ben können. Die Welle macht wenigstens 200 Umdrehungenin einer Minute, eben so viele drückende Bewegungen alsojedes Obergesenk.

Eine andere Maschine dieser Art ist von Ryder in Bo-ston erfunden und im polytechn. Centralbl., 1852, Nr. 4 be-schrieben. Sie beruht auf dem Princip der Fall- oder Stempel-hämmer und ist ebenfalls sehr zweckmäßig zum Schmieden kleinereinfacher Gegenstände, wie sie bei den Stahlarbciten häufigvorkommen. Eine Beschreibung ohne Abbildung genügt nicht,, weßhalb wir auf die erwähnte Quelle verweisen müssen.

Die Handhämmer, wie sie in allen Schmiedewerkstättenangetroffen werden, sind von sehr einfacher Form: ein Endebildet eine quadratische, sehr wenig convexc Fläche (die Bahn);das andere Ende eine breite, abgerundete Kante (die Finne,Pinne), welche entweder mit dem Stiele parallel oder gegendenselben rechtwinkelig steht. Hämmer, bei welchen die Finneparallel zum Stiele steht, unterscheidet man durch den NamenKreuz schlag. Der Körper des Hammers ist von geschmie-detem Eisen; Finne und Bahn bestehen aus vorgeschweißtemund gehärtetem Stahle. Der Stiel ist von sehr zähem Holze,

> am besten von jenem des Weißdorns. Der Größe nach unter-scheidet man Schmiede hämmer (2 bis 5 Pfund schwer),welche mit einer Hand regiert werden, und Zuschlaghä in-nrer oder Vorschlaghämmer (6-bis 18pfündig), zu derenFührung beide Hände erforderlich sind.

Als Unterlage für das Eisen dient der Amboß, Schmied e-

> Amboß, welcher aus Eisen geschmiedet ist, und auf seiner obern