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gute Steinkohle, oder 60 bis 70 Pfund Holzkohle erfordern;in andern Fällen kann dieser Aufwand auf 150 bis 200 Pfd.Steinkohle für 100 Pfd. Stahl steigen, oder auf etwa 30 Pfd.sich vermindern. Der Abbrand (Stahlverlust durch den sicherzeugenden und beim Schmieden abspringenden Glühspan) be-trägt in gewöhnlichen Fällen 6 bis 10 Procent, steigt aberhöher (zuweilen über 20 Procent), wenn mehrere Hitzen er-forderlich sind und viele Schweifungen vorkommen.
Seit man die entschiedene Beobachtung gemacht hat, daßder Kohlenaufwand um etwa 30 Procent vermindert wird,und auch eine Berringerung des Abbrandes, so wie eine be-merkbare Ersparung an der Arbeitszeit Statt findet, wennman den Wind vor seinem Einteilte in das Feuer auf 150bis 250° Reanm. erhitzt, sind mancherlei Windheitzappa-,rate für Sclnniedefeuer in Gebrauch gekommen. Diese bestehenentweder in eisernen Röhre», welche über dem Feuer ange-bracht sind, oder in einem gußeisernen Kasten, der unter demFeuer oder neben demselben, an der Brandmauer aufrecht stehend,sich befindet. In diesen durch das Essenfeuer selbst erhitztenBehältnissen nimmt die — auf ihrem Wege vom Gebläse nachder Windform — durchstreichende Luft eine mehr oder weni-ger erhöhte Temperatur an, vermöge welcher sie unmittelbarbeim Einteilte in's Feuer eine äußerst lebhafte Verbrennungerzeugt, so daß in verhältnismäßig eng umschriebenem Raumeeine große Menge Wärme sich concentrirt. Die Arbeit mitheißem Winde gewährt auch den wesentlichen Vortheil, daßdurch die intensivere Hitze die von der Stcinkohlenasche gebil-dete Schlacke vollkommen schmilzt und sich daher nicht an denStahl anhängt. (Es entsteht eine reinere Hitze.)
Die verschiedenen Kohlengattungen sind von sehr unglei-chem Werthe für den Gebrauch bei Schmicdefencrn. Holzkohlegiebt rasche Hitzen und hinterläßt wenig Asche, welche den Stahlnicht verunreinigt, ist aber theuer und deßhalb größtentheilsdurch Steinkohle verdrängt, vor welcher sie jedoch zur Bearbei-tung des Stahls einen entschiedenen Vorzug behauptet. Oft