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gebraucht man Holzkohle mit Steinkohle vermengt, wobei dieerstere in's Innere des bereits brennenden Steinkohlenhaufensgebracht wird. Von den verschiedenen Abänderungen der Stein-kohlen eignet sich zum Schmiedefeuer vorzugsweise die Backkohle,welche sich leicht entzündet und im Brennen so erweicht, daßsie zusammenbackt; man wendet sie in klein zerbröckeltem Zu-stande (Grus) an. Das Steinkohlenfeuer giebt eine inten-sivere, aber auf kleinerem Raume concentrirte Hitze als Holz-kvhlenfeuer, mit welchem Letztern dagegen leichter eine mildereHitze in größerer Ausdehnung gleichmäßig erzielt werden kann.Koaks, sowohl für sich allein als auch in Vermengung mit Stein-kohle, zeichnen sich noch mehr durch die Fähigkeit aus, in klei-nem Raum eine schnelle und starke Hitze hervorzubringen.Braunkohle, Torfkohle und roher Torf sind als Brennmaterialfür die Schmiedeesse nur unvollkommene Surrogate der vorge-nannten, erzeugen langsame Hitzen und sind wenig anSgiebig;am Ersten können sie noch in Vermengung mit Steinkohlenoder Koaks Anwendung finden. In Ansehung der Wirkungkönnen 100 Pfund gute Steinkohle gleich gesetzt werden mit80 bis 92 Pfund Holzkohle, oder 50 bis 65 Pfund Koaks, oder150 bis 350 Pfund Torfkohle. Bei fortwährendem Betriebeverzehrt ein gewöhnliches kleines Schmiedefeuer in der Stunde5 bis 10 Pfund Steinkohlen, ein Nagelschmiedfeuer nur 2'/rbis 3 Pfund, ein Grobschmiedfeuer dagegen bis 20 Pfd. —Das Löschen (Begießen oder starke Beträufeln mit Wasser)ist nur bei Steinkohlen - und Koaksfener anwendbar, welche einezusammengebackene Kruste haben; Holzkohlen würden das Wasserdurch ihre offenen Zwischcnränme in's Innere des Feuers lassen,und dürfen daher bloß leicht besprengt werden, um auf derOberfläche des Haufens nicht nutzlos wegznbrennen. Die Stein-kohlen schon vor dem Aufgeben sehr stark zu durchnässen, istzwar ein sehr allgemeiner Gebrauch, aber nach wissenschaftlichenGrundsätzen und vergleichenden Beobachtungen bestimmt nach-teilig, indem dadurch der Kohlenaufwand und der Stahlabbrandvermehrt wird. — Ein wichtiger Punkt für die ökonomische