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nach dem Vorübergehen des höchsten Hitzegrades das Metalletwas mehr Festigkeit erlangt hat. Kleine mit Gußstahl vor-zustählcnde Stücke (Meißel z. B.) lassen sich ohne Hämmern,durch rasches und kraftvolles Pressen in einem guten Schraub-stocke, schweißen. In dem einen wie in dem andern Falle mußSorge getragen werden, daß die im Innern der Schweißfugeenthaltenen dünnflüssigen Schlackentheile vollständig herausge-quetscht werden, daß also der Druck oder daS Hämmern an dervon dem Ausgange der Fuge entferntesten Stelle anfange undrasch gegen den Ausgang selbst fortschreite.
Folgende Andeutungen über einzelne Beispiele werden dasVerfahren beim Zusammenschweißen, An- oder Aus-schweißen näher erläutern. — Um zwei Stäbe an ein-ander zu schweißen, legt mau ihre Enden (entweder ohne Vor-bereitung, oder nachdem man sie plattschaufelförmig geschmiedethat — abfinn en —) schweißwarm über einander, und schmie-det sie so lange aus, bis das Ganze an der Schweißstelle dieDicke eines einzelnen Stabes besitzt. — Einen Ring bildet mauaus einem geraden Stäbe, den man au beiden Enden dünnerausstreckt, und über dem Hörne des Amboßes oder über einemDorne zusammenbiegt, worauf die übereinander überragendenEnden schweißwarm zusammengehämmert werden. Mau kannauch das eine Ende gabelartig aufhauen und das andere Endezwischen die beiden Zacken legen. Mit großer Geschicklichkeitund Aufmerksamkeit gelingt eS, selbst Röhren von ziemlich dün-nen Stahlplatten zu schweißen, obgleich hierbei die Gefahr desVerbrenneus sehr groß ist. Die Schweißstelle hämmert mandann gewöhnlich auf dem Hörne des Amboßes. Röhren undRinge können auch stumpf zusammengeschweißt werden, d. h. so,daß die Enden oder Kanten des im Cirkcl gebogenen Stahlssich berühren, ohne übereinander zu liegen, wenn man sie, aufdem Dorne steckend, zwischen den zwei Theilen eines Rundge-senkes bearbeitet, wobei die Kanten nicht von einander weichenkönnen, vielmehr stark zusammengepreßt werden. Um einenRing auf einen runden Stab zu schweißen, biegt man ein Stahl-