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Hat man ihn, um ihm seine Wärme rasch zu entziehen, z. B.in kaltes Wasser getaucht, so ist die durch das Glühen entstan-dene dünne Oxydhaut völlig abgesprungen, und er kommt sil-berweiß aus dem Wasser. Er hat dabei sein Bolumcn ver-größert, so daß eine Stahlstange, die vor dem Abkühlen durcheine genau passende Oefsnnng geschoben werden konnte, jetztnicht mehr hindurch geht, seine kleinsten Thcilchen sind alsodurch das Abkühlen in größerer Entsernung von einander stehengeblieben, und es ist leicht zu begreifen, daß er auch deßhalbau Dichtigkeit abgenommen haben müsse.
Seine Oberfläche ist nun so hart, daß sie von keiner Feileund von keinem Meißel mehr angegriffen wird. Dabei ist erebenso spröde geworden, daß er wie Glas zerbricht und ohneSchwierigkeit zu Pulver sich stoßen läßt.
Es mangelt ihm also Festigkeit und Tenacität.
Aus der Bruchfläche zeigt er ein großes krystallinisches,also grobes weißglänzendcs Korn, welches, wie man deßhalbsagt, offen ist, weil die einzelnen krystallinisch grnppirten Mas-sen in durch das Auge noch wohl untcrscheidbaren Entfernun-gen von einander liegen. Untersucht man die einzelnen kry-stallinischen Gruppen aus der Bruchfläche mit der Feile oderdem Meißel, so findet man weiche Partien den sehr harten miteingemengt. In diesem Zustande besitzt der Stahl keine Eigen-schaften, die der Techniker benutzen könnte, und er nennt deß-halb den Stahl verbrannt. Erhitzt man die Stahlstange bloß,bis sie eine safrangelbe Farbe erhalten hat, die zwischender Weiß- und Rothgelbhitze liegt, taucht sie dann schnell inkaltes Wasser und bricht sie an der Stelle ab, die safrangelbglühte, so erscheint ein feineres, aber noch immer deutlich un-tcrscheidbares glänzend weißes Korn, untermengt mit matterenund auch weißer glänzenden, gröberen krystallinischen Partien.
Die Stange selbst ist härter entzwei zn schlagen und dieeinzelnen Bruchstücke lasten sich nur mit Schwierigkeit in Pul-ver verwandeln.
Erhitzt man den Stahl so, daß er hcllroth, oder, wie