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ten Thürgriffen, Knöpfen und Bändern aus unserem, vorzüg-lich alten, Stabeisen verfertigt; ja selbst an unseren Tischmes-sern, denen ein Rücken und ein Dorn aus Eisen angeschweißtist, verräth sich die geschweißte Stelle durch ihre aderige, wel-lige Zeichnung. — Deßhalb hat der alte Chemiker Stahl schondie Meinung geäußert: »die Damascener Klingen würdenhalb aus Stahl- und halb aus Eisenschienen gemacht, welcheglühend zusammengewunden und nach allen Richtungen durch-einander geschweißt werden.» — Dieser künstliche Damastwurde früher im Oriente bloß zur Folie von wirklichen Stahl-klingen, zu Harnischen, und später zur Verfertigung von Flin-ten- nnd Pistolenläufen benutzt.
Noch gegenwärtig sind die Schmiede in Damaskus imStande, solch' künstlichen Damast in großer Schönheit zu ver-fertigen, und zwar nur aus Stücken einer einzigen Sorte Ei-sen, die jedoch, wie schon bemerkt, tüchtig durchgerostetsein müssen, damit der Rost beim Schweißen reducirt, eineweichere Eisenzwischenlage zwischen den zusammengeschweißtenStücken bilde. Gewöhnlich benutzen sie englische geröstete Faß-reifen, die schon eine bequeme Gestalt besitzen, schmieden sie inStücke von gleicher Länge und legen mehrere solche Stückeübereinander, bis der Bündel oder die Garbe 1 — 1 V- Zollhoch wird. Um diese Garbe zusammenzuhalten, legen sie einlängeres Stück eines solchen verrosteten Faßreifens auf sie.und biegen die beiden hervorragenden Enden mittelst einesHammers über die Enden der Garbenstücke, so daß diese En-den noch über die andere Seite der Garbe reichen, und denBündel wie eine Klammer zusammen halten.
Man schweißt nun diese Garbe gut zusammen nnd schmie-det sie zu einer Schiene von 1 Zoll Breite und Vg Zoll Dickeaus. Man theilt hierauf die ganze Länge in drei oder meh-rere Theile und heftet sie zusammen (doublirt sie), schweißtsie wieder nnd zieht selbe wieder zur alten Länge aus; dieSchiene besteht jetzt schon aus drei Mal so vielen Lagen, alsAnfangs. Man wiederholt dieselbe Operation dann nochmals,