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Die Bereitung und Verarbeitung des Stahls : ein unentbehrliches Handbuch für Eisen- und Stahlbeiter jedes Faches / nach dem englischen Werke des Ingenieurs Overmann deutsch bearbeitet von Carl Hartmann
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Graphit reine Kohle gewesen, so hätte sich der erhaltene Stahlgewiß nicht hämmern lassen, so aber ist der Graphit gewöhn-lich mit Kieselerde und Eisen gemengt, des mit ihm chemischverbundenen Kiesels nicht einmal zu gedenken; der Kiesel dientedeßhalb hier zur Erzeugung von Kieselkohleneisen, wodurch ge-wiß ein guter Damast entstanden sein mußte.

Stodart und Faraday vermischten! Theil Silber mit500 Theilen Stahl, allein die Praxis hat dnrch die Versuchedieser Chemiker nur wenig gewonnen.

Obristlieutcnant Fischer in Schaffhausen nahm im Jahre4825 ein österreichisches Patent auf eine Legirung des Stahlesmit Nickel, die er Meteor-Stahl nannte, weil sich im Meteor-Eisen immer Nickel findet. Nach einem englischen Patentewerden 4 Theile reines Nickel, 1 Theil Silber und 24 TheileZink und Kohlenpulver in einem feuerfesten lutirten Graphit-tiegel geschmolzen und in kaltes Wasser ausgegossen, um sieleichter zerstoßen zu können. Von dieser Legirung schmilzt er8 Unzen mit 24 Pfund Cementstahl zusammen, und mengtenoch 6 Unzen gepulverten, mit einer Unze Holzkohlenpulvcrgemengten Chromeisenstein hinzu. Als Fluß ist empfohlen 2 Unzenungelöschter Kalk und eben so viel Porzellanthon. Allein auchdiese zusammengesetzte Legirung scheint keinen Vorzug vor demgewöhnlichen Breant'schen Damaste zu haben.

Die neuesten Versuche hat Herr deLuhnes gemacht, sichstützend auf seine Analysen von indischen Stahleingüssen, Woozund damascirten ostindischen Säbeln und Dolchen rc. Obwohldiese Analysen in so fern den Verdacht erregen, als sie denKohlenstoffgehalt dieser indischen Produkte so groß an-geben, daß dieser Kohlegehalt den des am meisten gekohltenRoheisens einmal sogar um das Vierfache übersteigt, so sinddoch die praktischen Resultate bemerkenswerth. Nachdem Herr deLuynes Versuche mit Wolfram, Nickel und Mangan gemachthatte, die er alle in dem orientalischen Stahle gefunden habenwollte, erhielt er als Resultat, daß eine große Quantität Mangan-