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Die Bereitung und Verarbeitung des Stahls : ein unentbehrliches Handbuch für Eisen- und Stahlbeiter jedes Faches / nach dem englischen Werke des Ingenieurs Overmann deutsch bearbeitet von Carl Hartmann
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ernen oder gläsernen Gefäße in Wasser aufgelöst werden. Manstreicht es bloß mit dem Finger auf die ganze Klinge, wäschthierauf dasselbe in reinem Wasser wieder ab, und wiederholtdie Operation so lange, bis der Damast hinreichend hervor-getreten ist.

In Europa nimmt man in der Regel Schcidewasser, daSman in einen mit Master gefüllten hölzernen Trog so langegießt, bis das Wasser schwach sauer, etwa wie gewöhnlicherEssig, geworden ist. In dieses legt man die Klinge und be-obachtet den Punkt, wo der Damast am schönsten hervorgetre-ten ist. Man nimmt die Klinge schnell heraus, wäscht sie sogut als möglich in reinem Wasser, damit die Klinge von derletzten Spur Säure befreit werde und nicht roste, trocknet sievollkommen mit reiner Leinwand und ölt sie zuletzt gut ein,am besten mit Klauenfett.

Man kann auch die Klinge in einen Trog mit reinemMaster legen, und, während die Flüssigkeit stets umgerührtwird, so lange Scheidewaster hinzugießen, bis man sieht, daß dieKlinge angegriffen zu werden beginnt.

Crivelli bedient sich als Beiz mitte! für seinen ge-gärbten Damast eines Memenges aus einem Theile gewöhn-lichen Scheidewasiers von 1,3 specifischem Gewichte und 20Theilen gemeinen Essigs. Diese Mischung thut auf Klingen,nach seiner Art verfertigt, ihre Wirkung in 20 25 Minutenvollkommen. Er stellt die Klinge in der Mischung auf dieSchneide und läßt sie nirgends mit den Wänden in Berührungkommen.

Außer diesem gegärbten Damaststahl hat man auch einengeschmolzenen; man kann im Allgemeinen den weiter oben beimGußstahl erwähnten indischen Stahl oder Wooz und verschie-dene Legirungen von Stahl und anderen Substanzen dahinrechnen, die wir hier kurz erwähnen wollen, da sie im Allge-meinen wenig Werth für die Technik haben.

Der Franzose Breant schmolz mit 100 Theilen Stahl1 Thl. Kienruß und 1 Thl. Graphit zusammen. Wäre der