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den Feilen noch hart ist, vor dem Einstecken in das Heft miteiner glühend gemachten Schmiedezange weich machen, um dasAbbrechen derselben zu verhindern. 2) Richtige Form, nament-lich auch in der Hinsicht, daß sich die Feilen nicht im Härtengekrümmt oder verzogen haben dürfen. 3) Reinheit des Stahls,der ohne Sprünge, schwarze Flecken und Streifen sein muß.
4) Gehörige Tiefe, Regelmäßigkeit und Gleichheit des Hiebes.
5) Hellgraue Farbe, weil eine schwarze oder schwarzgraueFläche die Gegenwart von Glühspan (Zunder) anzeigt, wobeidie Schärfe des Hiebes sich schnell abnutzt.
Die große Mannigfaltigkeit der Gegenstände, welche mitFeilen bearbeitet werden, bringt eine sehr bedeutende Verschie-denheit unter diesen Werkzeugen, nach Größe, Feinheit undForm, mit sich.
Die größten Feilen haben sehr selten über 18 bis 24 ZollLänge; die kleinsten, welche in den Werkstätten der Uhrmachervorkommen, sind kaum einen Zoll lang. Innerhalb dieser Grenzenfinden zahlreiche Abstufungen der Größe statt. Man bestimmtdie Länge der Feilen nach dem Zollmaße, wobei die Angelnicht berücksichtigt wird. Die Breite und Dicke stehen (bei jedereinzelnen der Form nach verschiedenen Art von Feilen) mitder Länge in einem ziemlich unwandelbar bestimmten, theilsdurch Gewohnheit hergebrachten, theils von dem Zwecke ab-hängigen Verhältnisse.
Im Handel unterscheidet man Bundfeilen (welche inBunden von 3 bis 16 und mehr Stück verkauft werden, und. deren Größe in umgekehrtem Verhältnisse mit der Anzahl Stückeim Bunde steht) von Zollfeilen (bei denen die Länge imZollmaße angegeben wird, und der Verkauf nach Dutzendengeschieht).
Die Abstufungen der Feinheit schätzt man nach der An-zahl von Einschnitten, welche der Hieb auf bestimmtem Raumedarbietet. Je dichter die Einschnitte stehen, desto schmälerund seichter sind sie. Um bei der ungemeinen Verschieden-heit der Feilen in dieser Beziehung einigermaßen einen AuS-