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druck für die Grade der Feinheit zu haben, unterscheidet mangewöhnlich drei Arten von Hieb: 1) groben Hieb; 2) Mit-te lhieb; 3) feinen Hieb. Die größten Feilen mit grobemHiebe sind die Armfeilen und die Strohfeilen, welcheletztere so heißen, weil sie in Stroh verpackt in den Handelkommen. Die Feilen mit Mittclhieb werden gewöhnlich Ba-stardfeilen, auch Borfeilen, die mit feinem Hiebe Schlicht-feilen genannt. Oefters wird zwischen die Bastard- und Schlicht-feilen noch eine Sorte eingeschoben, welche man Halb schlichtnennt, und nach den Schlichtfeilcn noch eine feinere Gattunghinzugefügt: Fein-Schlicht, Schlicht-Schlicht; wodurchalso im Ganzen fünf Haupt-Abstufungen entstehen. Zu diesenfügen einige englische Fabriken noch eine sechste Gattung (micklloeut), welche zwischen rou^Ii und dastsrü steht.
Die vollständige Stufenreihe ist demnach folgende:
1) Grob
französisch
grosse
englisch
rouKl,
*2) . . .
miüüls
3) Bastard
bstarüo
bastsrck
*4) Halbschlicht
ilonü-ilones
sseoiiü-eut
5) Schlicht
ckoueo
snivolli
6) Feinschlicht
sugorlmo
cloklä-smootk.
worunter die zwei mit * bezeichneten Gattungen am wenigstenoft vorkommen, die Nummern 1, 3 und 5 aber allgemein ge-bräuchlich sind. Diese Bezeichnungen müssen durchaus mit Hin-sicht auf die Größe der Feilen verstanden werden; denn durchdie Benennung Schlichtfeile z. B. erhält man keinen voll-kommenen Begriff von der absoluten Feinheit des Hiebes, weilletzterer bei kleinen Feilen feiner ist als bei großen. Dagegenweiß man, wenn etwa eine sechszöllige, rc. Schlichtfeile genanntwird, recht wohl, welche Feinheit des Hiebes man sich zu denkenhat, weil für jede Größe eine ziemlich gleichbleibende Feinheitgewöhnlich ist. Doch weichen in dieser Beziehung die deutschen,französischen und englischen Fabriken, ja die Fabriken einesund desselben Landes, von einander ab; in England z. B.