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beim Härten zu erschweren, außerdem aber den großen Nutzen,das richtige Abfeilen ebener Flächen zu befördern, zumal wenndiese in der Richtung des Feilenzuges schmal sind.
Große Mannigfaltigkeit zeigen die Feilen in der Gestaltihres Querschnitts, wonach man sie in viele mit eigenen Namenbezeichnete Gattungen abtheilt:
1) Viereckige Feilen, Querschnitt im Quadrat, allevier Flächen gehauen. Hierzu gehören die Armfeilen, welchezur ersten Ausarbeitung großer Gegenstände gebraucht werden.Sie sind 12 bis 24 Zoll lang, stark bauchig und spitz, in derMitte 1 bis 2 Zoll breit und dick. — Kleinere viereckige Feilenkommen bis zu 3 Zoll herab, Bastard und Schlicht, vor, sindjederzeit spitzig und dienen zur Ausarbeitung viereckiger Oeff-nungen, Ausschnitte u. s. w.
2) Flache Feilen, Ansatzfeilen (womit man recht-winkelige Ansätze ausfeilt), Handfeilen, Querschnitt ein Recht-eck, eine der schmalen Seiten ohne Hieb, beinahe von einerleiBreite in der ganzen Länge, wenig bauchig. — Hier unter-scheidet man wieder dickflache und dünn flache Feilen.
3) Spitzflache Feilen, Spitzfeilen, Querschnittwie bei den Handfeilen, die ganze Feile aber spitzig zulaufend,die Flächen bauchig, meist alle vier gehauen, jedoch zuweileneine der schmalen Seiten ohne Hieb.
4) Messerfeilen, spitz, im Querschnitt dünn keilför-mig nach Art einer Messerklinge, nur daß an die Stelle derSchneide eine sehr schmale Fläche tritt; alle vier Flächen mitHieb versehen. Sie dienen zur Verfertigung schmaler Einschnitteu. dgl., werden aber nicht häufig gebraucht.
5) Gabelfeilen, spitzflache Feilen, deren schmale Seitenabgerundet sind. Bei der Verfertigung der Gabeln werdendiese Feilen gebraucht, um die Räume zwischen den Zacken aus-zuarbeiten; außerdem macht man damit andere schmale Ein-schnitte mit abgerundetem Ende. Ihre Anwendung ist sehrbeschränkt.
6) Einstreichfeilen, Schraubenkopf - Feilen,