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Die Bereitung und Verarbeitung des Stahls : ein unentbehrliches Handbuch für Eisen- und Stahlbeiter jedes Faches / nach dem englischen Werke des Ingenieurs Overmann deutsch bearbeitet von Carl Hartmann
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des Schmiedens, von starkem gewalztem Stahlbleche, aus wel-chem mittelst des Durchschnitts jedes Blatt sammt seinem Griffedurch einen einzigen Stoß dargestellt wird. Die Ausarbeitungmit der Feile, das Härten, Anlassen, Schleifen und Polirenbleiben wie sonst. Gußeiserne Scheeren, die man in einemfetten Sande gießt, und welche nach dem Gusse bloß noch desSchleifend und Polirens bedürfen, können den stählernen anGüte nie gleich kommen. Am besten fallen noch die von richtigadoucirtem Eisengüsse aus.

3) Chirurgische Instrumente, besonders die ver-schiedenen Arten von Messern und Scheeren, werden mit denim Vorigen enthaltenen Berfahrungsarten dargestellt; und eskann demnach hier, ohne in ein dem Zwecke unangemessenesDetail einzugehen, nichts weiter darüber gesagt werden. Mehrals irgendwo ist bei diesen Gerüchen die äußerste Sorgfalt inBetreff der Auswahl des Stahls, der richtigen Gestalt, desHärtens und Anlassens, des Schleifens und Polirens noth-wendig.

4) Blanke Waffen. Man faßt unter dieser Be-nennung die Säbel- und Degenklingen, Bajonette, Rappiere,Dolche und Piken oder Lanzen zusammen. Die Folge derArbeiten bei der Fabrikation dieser Gegenstände ist dieselbe,wie für Messer und ähnliche Schneidwerkzeuge; demnach sinddie Operationen: s) das Schmieden, I,) das Ausfeilen, e) dasHärten und Anlassen, c>) das Schleifen und Poliren.

Das Material zu den Säbelklingen ist ein durch Gerbenoder Raffiniren dargestelltes Gemenge von Eisen und Stahl,welches erhalten wird, indem man eine Eisenstange zwischenzwei Stahlstangen legt, sie zusammenschweißt, das Ganze inzwei gleich lange Theile zerhaut, diese wieder aufeinander legtund schweißt. So kommt eine doppelte Stahl-Schicht in dieMitte zu liegen, was nachher zur Bildung der Schneide noth-wendig ist. Eine Schiene dieser Art muß etwa zwei Drittelder Länge und Breite, dagegen das Anderthalbfache der Dickeeiner Klinge besitzen; eine einzige Hitze ist mehr als hinreichend,