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Die Bereitung und Verarbeitung des Stahls : ein unentbehrliches Handbuch für Eisen- und Stahlbeiter jedes Faches / nach dem englischen Werke des Ingenieurs Overmann deutsch bearbeitet von Carl Hartmann
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um die Schiene aus einer gegerbten Stange zu schmieden.Die erste nun folgende Arbeit ist die Verfertigung der Angel,welche in zwei Hitzen an der Schiene festgeschweißt und ausdem Groben bearbeitet werden muß. Man bildet die Angelaus einem ungefähr 1 Zoll breiten und 3 bis 4 Linien dickenEisenstabe, der zur Form eines (plion) gebogen wird,worauf man die Schiene dazwischen steckt und schweißt. DasEisen soll nicht über I V 2 Zoll weit in die Klinge hinein sicherstrecken. Man macht die Angel von Eisen, um das Absprin-gen derselben bei heftigen Schlägen mit der Klinge zu ver-meiden ; wenn indessen nach der angegebenen Art die Mengungaus Stahl und Eisen gut bereitet ist, so kaun man ohne Ge-fahr die Angel aus der Schiene selbst, durch Ansetzen, bilden.Das Ausschinieden (Borschmieden) der Klinge, um der-selben ihre Gestalt aus dem Groben zu geben, erfordert höch-stens fünf Hitzen: drei für den Theil von der Angel bis zurSpitze, und zwei für die Spitze (d. h. den vordersten, 6 bis8 Zoll langen Theil, welcher zweischneidig ist). Die vorge-schmiedete Klinge ist zwar schon keilförmig, nämlich vom Rückennach der Schneide hin dünner zulaufend; aber es fehlen ihrnoch die rinnenartigeu Aushöhlungen auf beiden Flächen, durchwelche die nöthige Leichtigkeit entsteht. Diese Aushöhlungenwerden mittelst Ober- und Unter-Stempel, welche beide miteiner abgerundeten Bahn versehen sind, hervorgebracht. DerUnterstcmpel wird gleich dem Untertheile eines Gesenkes indem Amboß angebracht; der Schmied legt darauf die Klinge,setzt auf diese den haiumerähnlicheu, an einem hölzernen Stieleangebrachten Oberstempel, und läßt seinen Gehülfen mit demgroßen Hammer die nöthigen Schläge anbringen, während ernach jedem Schlage die Klinge ein wenig ihrer Länge nachzwischen den Stempeln fortbewegt. Das Ausschlagen der Aus-höhlungen erfordert gewöhnlich drei Hitzen. Hierauf wird derKlinge die Schneide gegeben, indem man sie auf die schrägeOberfläche eines imAmboße angebrachten Abstreifstempelslegt, und mit dem Hammer dünn austreibt; drei oder vier