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dreiöhrige Nadeln, mit 2 oder 3 Oehren untereinander;Schuhmacher-Nadeln, 1 bis 2 Zoll lang, mit theils drei-thcilS vlerschncidiger Spitze, am Oehre etwas gebogen oderauch gerade; Hutnadeln, 2 bis 3 Zoll, die Spitze rund,zweischneidig oder dreischneidig, die Oehre theils rund, theilskurz, theils lang; Sattlernadeln, 1'/, bis 2 Zoll, stattder Spitze eine runde Schneide; Billardnadeln, mit ge-bogener Spitze, zum Ausbessern des Tuchüberzuges an Billard-tafeln.
Als den Nähnadeln in der Form und Verfertigung ver-wandt, mögen hier die Hechelnadeln, Hechelzähne (zurZusammensetzung der Flachshecheln) Erwähnung finden. Manhat sie von bis' 1Zoll Länge zu den Hechelkämmen derFlachsspinnmaschincn, hierzu werden oft die in der Nähe desOehres beim Scheuern abgebrochenen Nähnadeln benutzt; fernervon 2 bis 7 V, Zoll Länge für Handhecheln. Die Sorten bisaufwärts zu 3'/, Zoll werden aus Stahldraht durch ein derNähnadelfabrikation wesentlich gleiches Berfahrcn, wobei nuralle auf das Oehr bezüglichen Arbeiten wegfallen, dargestellt.Für die kleinen, höchstens 2zölligen Nadeln schneidet man denDraht in Stücke von etwa 8 Zoll Länge; diese werden dannauf dem trockenen Schleifsteine an beiden Enden zugespitzt, inder bestimmten Länge abgeschnitten, wieder gespitzt, abgeschnitten,und sofort, bis nur noch kleine Endchen als Abfall übrig sind.Größere Nadeln werden nur in der doppelten Länge geschnittenund nach den« Anspitzen beider Enden in der Mitte durchge-thcilt. Das Härten geschieht wie bei den Nähnadeln. Zumhierauf folgenden Anlassen bedient man sich eines eisernen Käst-chens, ungefähr 6'/i Zoll lang, 1'/^ Zoll breit und hoch, wel-ches mit 6 Abtheilungen versehen ist, deren jede etwa 1 Zollim Quadrate mißt. Diese Abtheilungen werden mit Hechel-nadeln so gefüllt, daß alle dicken Enden auf dem Boden desKästchens ruhen und die Spitzen nach oben stehen. So gefülltwirddas Kästchen auf die geheizte Eisenplatte des Anlaßofens gestellt,um von unten auf die Hitze zu empfangen. Von Zeit zu Zeit