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Theil ein Prodnct der Weiterverarbeitung des Stabeisens durchden Cementationsprozeß; er wird vielmehr in überwiegenderMenge durch den Frischprrceß aus Nohstahlciscn dargestellt.
Die preußische Stahlfabrikation gründet sich zu mehr als dreiViertel auf das Rohstahleisen des Siegenschen Bergreviers, dasmeist in den Rohstahlfeuern des Regierungsbezirks Arnsberggefrischt wird. Der bei weitem größte Theil wird rafsinirtund zwar an der Bollme (bei Hagen), mittleren Ruhr und En-nepc, so wie in Remscheid und Solingen, wo er der dortigenausgedehnten Fabrikation von Stahlwaaren als hauptsächlichsteGrundlage dient. Ein Theil dieses Stahls wird auch in rohemund rafsiuirtem Zustand exportirt, was jedoch bedeutend abge-nommen hat, insbesondere seit Erhöhung der französischen Stahl-zölle. Der Hauptsitz der Gußstahlfabrikation ist das Kohlen-revier der Ruhr (Essen und Hagen) und demnächst die Saar-gegend.
Das Fabrikationsquantum war folgendes:
1847. 1850.
Rohstahl . . 112,672 Centner. 107,674 Ccntucr.
Rafsiuirter Stahl 54,209 ,» 68,379 »
Gußstahl . . 4,357 „ 17,645 ,,
Unter dem Rohstahl sind auch kleine Mengen von Cement-stahl einbegriffen, die im brandenburg-preußischen Hauptberg-district, im Regierungsbezirk Danzig, erzeugt wurden. ImUebrigen ist die Cementstahlfabrikation unmittelbar mit derGußstahlfabrikation verbunden, soweit dazu nicht Nohstahl ver-wendet wird. Die eigentliche Stahlerzeugung (Rohstahl) müßtedaher noch um das Quantum Cementstahl vermehrt werden,welches in dem Gußstahl enthalten ist; es mag ein Dritteldavon ausmachen.
Die Summe des Nafsinirstahls wird durchschnittlich um4000 Centner erhöhet werden können, die preußisch Thüringenund Schlesien darstellen.
An der Produktion von 1850 waren betheiligt:
Der Regierungsbezirk Danzig mit 3160 Centnern Ce-