Fünfter Brief.
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Frau sei, wenn man die Bemerkung mache, es werdedunkel? Wer es auch war, er hatte recht.) Die Um-kehrung des normalen Verhältnisses wird nun der Steindes Anstofses für manche Liebe und manches ehelicheGlück. Ich will es dem Manne nicht raten, Erziehungs-versuche mit seiner Frau zu machen, indem er sie aufGewohnheiten aufmerksam macht, die Mangel an feinemGefühl oder Lebensart verraten. Er wird schwerlichreüssieren. Allein selbst wenn es ihm gelänge, wozu ammeisten Hoffnung ist, wenn er Herrn Tout le monde alsAlliierten auftreten läfst, indem er zeigt, dafs dergleichenlächerlich mache, selbst dann hat er mehr verloren alsgewonnen. Die Wunde, die er schlug, ist nicht derEitelkeit seiner Frau geschlagen, sondern in ihr schreitdas Geschlecht um Rache, und eben deswegen wirdsie kaum ausbleiben. Viel besser, er geht den objektivenGang, er tadle nicht an ihr, sondern im allgemeinen,d. h. an andern Frauen, was ihm an der eignen nichtlobenswert erscheint; er wird zum Ziel kommen, ohnezu verletzen. Ganz ähnliche Ratschläge möchte ichmancher Frau geben; das an Principien und Grundsätzesich anlehnende Raisonnement ist einmal nicht ihreSache, die allgemeinen Sätze und Axiome, die sie anführenkönnen, sind von andern gehört, meistens vom eignenManne, wo nicht, doch aus Büchern geschöpft, die er kennt,oder aus Gesprächen, denen er beiwohnte. Eben weil sienicht auf eignem Boden gewachsen sind, eben deswegenbleiben sie im Gespräch der Frauen exotische Gewächseund dienen in der Regel nur dazu, ihr liebenswürdigesund geistreiches Sich - gehen - lassen zu unterbrechen, sodafs die systematischen Männer ganz aus ihrem Kontextkommen wegen dieser Sprünge. Wenn die Frauen wüfsten,wie gefährlich es für ihren Einflufs ist, wenn der Mannsich gewöhnt, irgend etwas, was sie sagen, zu einem Ohr