314
Die Flora dcr Molasse.
^ v-l
Zig. 164. Palmen tcr Lckiweiz; na» een Blattern reiraurirt. 1. Snb^t m^or Zk> 2. pticeni-
eit68 speclsdjiis blsdellsris küminisns Hr. 4. ^«jnicsriÄ tormoss 11r. 5. l^LLtrsc?»
slirisen l^nz sp. 6. pkrssmiles ceninZ6N8is Lr. 7. C^perus veluslus ttr.
aus die Physiognomie ihres PflanzenkleideS »nd erscheinen daher auf allentropischen Landschaften als bezeichnendste Eharakterbänme. Da sie schon anihrer Blattbildnng leiclst zu erkennen sind und auch den Nichtbotaniker leb-haft daran erinnern, daß einst südliche Psianzenformen unser Land geschmückthaben, dürfen wir uns nickt darüber wundern, daß sie zuerst von allentertiären Pflanzen beachtet worden sind. In der That sind wenige unserermiocenen Versteinerungen in so augenfälliger Weise geeignet, uns zu über-zeugen, daß unser Land einst von Pslanzentvpen bekleidet war, die jetzt derwarmen und heißen Zone angehören, wie die Palmen, daher wir wohletwas länger bei ihnen verweilen dürfen.
Es sind uns aus dcr Schweiz von 1t Arten die Blätter, von dreienStammstückc, von einer die Blüthensckeide und von einer die Blume zuge-kommen. Ich habe sie zu 15 Arten gebracht; jedoch mögen die drei alleinauf die Stämme gegründeten Arten mit solchen, deren Blätter wir kennen,zusammenfallen. Es ist dieß sehr wahrscheinlich namentlich für den kalm-reite«lrelvetious 8r. sp. So nannte man Stammstückc, die aus großen Büscheln