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Die Urwelt der Schweiz / von Oswald Heer
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461
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Lebten einst im WnrmgewandeIn der tiefen Wassergrust,

Lösend dann die niedern Bande,Fingen sie hinauf zur Lust.

Doch was gibt es an dem StrandeDaß die Frösche scheu entflieh»,

Und laut gnackcnd aus dem Sande,Nach dem tiefern Wasser zieh»?S'ist ein Riescnsalaiiiander,

Welcher einen Frosch gepackt,

Und der alle mit einanderJählings in die Flucht gejagt.

Und dort zwischen jenen Steinen,Baut der Hase sich sein Hans,Sucht sich in den nahen Hainen,Dürres Laub znm Lager aus;

Sucht anch für die Jungen Futter,Die daheim in weichem MoosHarren ihrer treuen MutterIn der Erde sicherem Schovß.

Aber durch den dichten Rase»,Schleicht z» ihm hin ein Zibeth,

Es hat unsern armen Hasen,

Sich zur Beute anserspäht;

Hinter einem Stein die Katze,Sorgsam sich verborgen hat,Springet dann in hohem SatzeAuf das Opfer, das ihr naht.

Müssen auch hier unten finden,

Wie aus Erden Krieg und Streit,Daß selbst in des Orcns Gründen,Eris ihre Saat gestreut!

Selbst in tiefen Fclsenschachte»,Sehen wir des Kampfes BildBon uralten, blut'gen Schlachte»,Die einst führte das Gcwild.