Die pliocenc Bildung.
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cana feste Tuffsteine (die Travertine von Massa marittimas, welche an vielenStellen die Abdrücke von Pflanzen enthalten. Sie zeigen uns eine merk-würdige Mischung von erloschenen und lebenden Arten. Unter den erstembemerken wir neben einigen miocenen Bäumen (so dein Amberbaum, derPlanere und der Letnla xiiscaj mehrere eigenthümliche Formen, von denenein Lebensbaum (Uruja Saviana 6anä.) und ein Nußbaum (ckuZlans xavi«-loli» Sauäin) von besondern^ Interesse sind. Die lebenden Arten sind jetztzum Theil auf Südcuropa beschränkt, nämlich: der Feigenbaum, die Manna-esche, die orientalische Hainbuche, der Judasbaum (Oereis siliguastrum D.i,mehrere süditalische Eichen und die Sassavarille (8milax sspora I-.i, zumTheil aber auch in unseren Gegenden zu Hause, so die Buche, die Ulme,der Mehlbaum, die graue Weide (8slix einorea l-.), der Berg- und Feld-ahorn und der Epheu.
Es sind bis jetzt noch keine Thierreste in diesen Tuffen gefunden worden,auch haben wir nur Eine mit den Schieferkohlen übereinstimmende Pflanzen-art, doch macht es die Mischung erloschener Pflauzenformen mit noch jetztlebenden wahrscheinlich, daß dieselben zur selben Zeit abgelagert wordensind. Wir können dafür anführen, daß bei Apgalades in der Gegend vonMarseille ähnliche Tuffe vorkommen, welche dieselbe Mischung erloschenerund lebender Pflanzenarten enthalten, unter denen wir die Haselnuß, dieBandweide, die Linde, den Feigenbaum, die Cercis und Lorbeer erblickenund dabei die Reste des Urelephanten (L. antiguns k'sle.j. Es hattesonach zur Zeit, als dieser Elephant in Europa lebte, die Pflanzenweltdießseits und jenseits der Alpen wohl denselben Charakter wie gegenwärtigund bestand großentheils aus denselben Arten, während in der pliocenenZwischenzeit die Flora »och bedeutend von der jetzt bei uns lebenden ab-wich. In der Lombardei haben wir dieser die Braunkohlen von Gandinobei Bergamo , und von La Folla d'Jndune am See von Varese zuzuzählen. Anbeiden Orten kommt eine Wallnuß vor (.luZIans toxtn-ockss UnK.), welcheeiner amerikanischen Art (der ck. cinsrea) ungcmein ähnlich sieht und unszeigt, daß einzelne amerikanische Formen bis in die ptiocene Zeit sich er-halten haben.
Dieselbe Baumnußart findet sich auch in den jüngsten Wetterauerkohlenund durch sie, wie eine Föhrenart* (?inus Lortesii Loon^n.), verbindet sich
* Ludwig bat sie als kious reslnosa und Loknittsxatmi beschrieben. Palaeographicr V.Taf. XVIII. Die Taf. XIX. Fig 4 abgebildete Pinus ist wahrscheinlich ?. Xbies T. DieTaf. XIX. Fig. 1 abgebildete kinus brevis habe ich anfangs für ?. sxlvestris ge-nommen, die stärker hervortretenden, mehr gewölbten Schilder sprechen indessen für die ?.montan»,.