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Die Urwelt der Schweiz / von Oswald Heer
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508
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508 Die Schieferkohlen von Utznach und Dürnten.

dieselbe mit den pliocenen Bildungen Italiens . Merkwürdiger Weise kommenaber auch ein paar Utznacher-Pslanzen in derselben vor, nämlich die Berg-föhre und die Seerose (Holoplsura Victoria Oasx.), w daß diele Braun-kohlen die pliocenen Bildungen mit der Utznacher verbinden. Derselben Zeitgehören wahrscheinlich auch die Braunkohlen von Rippersrode in Thüringen an, aus welchen ich einige Arten gesehen habe (die Oor^Ius dulbiksrs. I^uärv.,0. veutrosa I^uöUv., dlaAuolia cor T,uä^v. und O^tisus rcuioulus I>ucl^v.),die aus jenen obersten Wetterauer-Kohlen bekannt sind.

Während diese Braunkohlen etwas älter sind, als die Utznacherbildungund wohl zum obersten Pliocen gehören, sind die Sand- und Geröllmasse»,welche in der Rheinebene unter dem Lös liegen, sehr wahrscheinlich zurselben Zeit wie die Schicferkohlen abgelagert worden. Man findet nämlichin denselben neben den Resten von Elephanten, Nilpferd, Ochs, Biber,Hirsch und Pserd auch das Merk'sche Nashorn, während in dem Lößeine andere Art Nashorn (Rll. tiokrvrllinus) mit dem Mammut h vor-kommt. Diese Thiere erscheinen auch bei uns in einer Formation, welcheauf die von Utznach folgt und eine so wichtige Rolle in der Geschichteunseres Landes spielt, daß wir ihr ein besonderes Kapitel widmen müssen.