den, daß daS Eisen unter der Decke von Schlacken, welche manin den Herd geschüttet hat, vollständig flüssig ist; durch die Ein-wirkung des Windes auf die Schlacke unv der Schlacke auf dasEisen wird dem letzteren so viel Kohle entzogen, daß es steif wird.Ist dieses geschehe», so schmilzt man die zweite Platte ein, welchedas schon steif gewordene Eisen vollständig wiederum flüssig ma-chen muß, und nun läßt man wieder die Luft einwirken, bis auchdiese Mäste steif geworden ist. Die darauf eingeschmolzcnen Plat-ten machen nur die Mitte des stcisgcwordencn Eisens wiederflüssig, doch stets so, daß ein vollständiges Durchschmelzen in derMitte stattfindet.
Hat man alle Platten cingeschmolzcn, so wird die festgewor-dene Eisenmasse (circa 400 Pfund) unter den Hammer gebrachtund mittelst des Setzeiscns, worauf der Hammer schlägt, von derMitte auS in acht bis zehn keilförmige Stücke zertheilt. EinStück wird nach dem andern während des folgenden Einschmel-zens ausgeschmiedct, indem man sie zwischen die einzuschmelzendePlatte und die Form, und zwar hoher als die Form, legt. Der-jenige Theil, der nach unten gekehrt, ist natürlich kohlehaltigerals der obere, und der äußere Rand kohlehaltiger als die Mitte.Beim Ausschmicdcn muß man daher besonders darauf sehen, daßdie kohlehaltigcn Theile dem Windstrome mehr ausgesetzt sind,als die andern; auch werden sie, um die Entkohlung noch mehrherbei zu führen, in die Schlacke getaucht. Hat man das einzelneStück bis zu einer Länge von 7 Fuß, einer Breite von l'/? undeiner Dicke von 1'/^ Zoll ausgeschmiedct, so wird die heißeStange in kaltes Wasser geworfen. Mit der erkalteten Stangeschlägt dann der Arbeiter auf die Kante eines Amboßcs, wodurchder Theil der Stange, welcher aus hartem Stahl besteht und demäußeren Rande der eingeschmolzcnen Eiscnmaste entspricht, beijedem geringen Schlage spröde wie GlaS abspringt.
Dann kommt ein Theil, welcher mehr Kraftaufwand zumZerschlagen bedarf; der Theil der Stange, welcher dem Mittel-punkt der eingeschmolzencn Mäste zugekehrt war, widersteht denSchlägen; dies ist eine weichere Stahlart, welche zu Sensen,