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Die Bereitung und Verarbeitung des Stahls : ein unentbehrliches Handbuch für Eisen- und Stahlbeiter jedes Faches / nach dem englischen Werke des Ingenieurs Overmann deutsch bearbeitet von Carl Hartmann
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beim Cementircn äußert, auch noch darin, daß das Chlor dieVerbindung des Siliciums mit Eisen verhindert.

Auch in den neuesten Zeiten hat man noch Zusätze vonBorax, Alaun, Essig, Wein und ähnlichen Substanzen empfoh-len, die, wenn sie nicht zum Theil nachteilig auf das Eisenwirken, wenigstens füglich ganz weggelassen werden können.Leder, Pserdchnfe, blausanres Eisenkali sind ganz wirksameDinge, die sich indeß bei einer Fabrikation im Großen nichtimmer anwenden lassen. Dahin gehören auch die Zusätze vonBraunstein und Salmiak.

Durch die Anwendung des olbildenden Gases bei demProcesse des Stahlcementirens will man einen vorzüglich gutenCcmentstahl erhalten haben. Dieser Erfolg ist sehr wahrschein-lich, weil durch die Einwirkung des Gases nur ganz reineKohle mit dem Eisen in Verbindung gebracht wird. Die durchErfahrung vollständig bestätigte schnelle und erfolgreiche Umän-derung des Eisens in Stahl durch thierische und durch einigevegetabilische unverkohlte Substanzen läßt sich sehr wohl durchdie Wirkung des Kohlenoxydgases erklären, welches aus jenenSubstanzen entwickelt werden mag.

Der, in der Regel nicht unbeträchtliche, Aschegehalt derKoaks, vorzüglich aber die Beschaffenheit der Steinkohlenasche(bei welcher Kiesel- und Thonerde die vorwaltenden Bestand-theile sind, statt daß die Holzkohlenasche nur höchst wenig Kie-selerde enthält), sind es ohne Zweifel, wodurch die Koaks zurAnwendung beim Cementiren unbrauchbar werden, so daß mansich, in Ermangelung des Rußes, des Holzkohlenpnlvers bedie-nen muß.

Bei dem Besetzen der Kästen wird zuerst eine 2 Zoll hoheSchicht Ccmcntirpulver gleichförmig ausgebreitet und fest zu-sammengedrückt. Dann werden die Eisenstäbe auf der ho-hen Kante nebeneinander hingestellt, so daß zwischen der erstenStange und den Wänden des Kastens ein Zwischcnraum vonV» V- Zoll bleibt. Je dünner die Eiscnstäbe sind, destogeringer müssen diese mit Cementirpulver auszufüllenden Zwi-