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Die Bereitung und Verarbeitung des Stahls : ein unentbehrliches Handbuch für Eisen- und Stahlbeiter jedes Faches / nach dem englischen Werke des Ingenieurs Overmann deutsch bearbeitet von Carl Hartmann
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schcnränme eingerichtet werden. Zu weite Zwischcnränme ver-zögern das Stahlwerden, ohne Zweifel, weil die Kohle ein schlech-ter Wärmeleiter ist und weil die Hitze in der Mitte der Kä-sten daher nicht groß genug werden kann, wenn die äußere Hitzenicht so sehr verstärkt wird, daß die zunächst an den Wändender Kästen liegenden Stäbe darunter leiden. Bei dickeren Stä-ben wird die Hitze in den Kästen stärker, weßhalb auch dieZwischenränmc größer sein können. Ueber der ersten Schichtwird wieder eine bis ^ Zoll starke Schicht von Cemcntir-pnlver ausgebreitet, und auf dieser werden die Eisenstäbe aber-mals nebeneinander, wie bei der ersten Schicht, aufgestellt.Mit solchen abwechselnden Schichten von Cemcntirpulvcr undEisenstnckcn wird so oft abgewechselt, bis die Kästen so weitangefüllt sind, daß nur noch 6 Zoll zu ihrer völligen Ausfül-lung fehlen. Dieser Raum wird mit schon gebrauchtem Cc-mcntirpnlver von den vorigen Bränden angefüllt, und das Ge-stübbe alsdann noch mit unschmelzbarem, etwas angefeuchtetemSande bedeckt, welcher so hoch angehäuft wird, als ohne Her-abglcitcn möglich ist. Wenn man aber, statt des Sandes, feste,gemauerte Deckel anwendet, so müssen die Küsten mit Kohlcn-pnlver ganz ausgefüllt werden, und die oberste Eisenschicht mußwenigstens 6 Zoll stark mit Kohlenpnlvcr bedeckt sein.

Bei dem Besetzen der Kästen ist mit der größten Sorg-falt darauf zu sehen, daß die Eisenstäbe nirgends einanderberühren, und daß sie auch von den Wänden der Kästen gehö-rig entfernt bleiben. Die vorderen Enden der Stäbe, welchegewöhnlich noch roh sind, müssen verhauen und mit etwas grö-berem Kohlenstaub umlegt werden.

Nach dem Besetzen werden die Ocffnnngcn, durch welchedie Eiscnstäbc in den Ofen geschoben wurden, zugesetzt, auchdie Ocffnung in der Seitenwand des OfenS, durch welche derArbeiter in den Ofen gelangen mußte, um die Cementirkästenzu besetzen, wieder zugemauert, und es wird mit dem Anfeuerndes Ofens der Anfang gemacht.

Der Ofen muß nicht plötzlich zu stark erhitzt werden, weil